Logo Urlaubsland Polen
Leerpixel
Urlaub in PolenStartseite
NachrichtenNachrichten
UrlaubsregionenUrlaubsregionen
FerienobjekteFerienobjekte
LeerpixelAusflugstipps
LeerpixelSehenswürdigkeiten
LeerpixelKochrezepte
LeerpixelHansestädte in
LeerpixelPolen
LeerpixelNationalparks
Leerpixelin Polen
Leerpixelethnografische
LeerpixelFreilichtmuseen
Leerpixel
Leerpixel
Leerpixel
LeerpixelRedaktion
LeerpixelKontakt
LeerpixelImpressum


Erstellt mit
WebEdition
Version 7.0.3.0
Leerpixel
Webseite Freunden empfehlen

Wolin

Wolin ist eine Stadt mit prächtiger und reicher Vergangenheit. Die alte Hansestadt am Stettiner Haff ist vor allem durch die jährlich am ersten Augustwochenende veranstalteten Wikingerfestivals bekannt. Im 10. Jahrhundert hatten die wilden Seefahrer der Region ihre große Zeit, dies bestätigten durchgeführte archäologische Ausgrabungen.

Das Regionalmuseum in der ul. Zamkowa 24 sammelt Gegenstände, welche aus der Zeit vom 9. bis 13. Jahrhundert stammen. Im Internet kann man sich die Webseite des Museums anschauen, aber leider nur in Englisch oder Polnisch, in deutscher Sprache wird es nicht angeboten. Die Sammlung zeigt alte Gebrauchsgegenstände von der Insel Wolin, die mittelalterliche Siedlung (Julin, Wineta, Jomsborg) und das Feld mit den Erdhügelgräbern (Kurhany). In einem Panorama kann man einen Blick in das Museum werfen.

Inmitten der Exponate befindet sich eine wertvolle 9 cm hohe Gottesfigur mit vier Gesichtern (Swiatowid). Diese wurde bei Ausgrabungsarbeiten gefunden. Die Ausgrabungen fanden am ehemaligen Hafen statt. Heute befindet sich dort eine kleine Werft, welche sich mit dem Bau von Schiffsrepliken der Slawen und Wikinger beschäftigt.

Eine der historische Sehenswürdigkeiten ist der gotische Dom St. Nikolaus. Er wurde Ende des 13. Jahrhunderts als Hallenkirche mit drei Kirchenschiffen aus Ziegeln erbaut. Eine Urkunde von Jahre 1288 berichtet von der Übergabe des Doms an den Zisterzienser-Orden.

Als die Protestanten im Jahr 1535 die Kirche übernahmen, wurde ein Schüler Martin Luthers, der in Wolin geborene Johann Bugenhagen der erste Pastor. Im Jahr 1628 brannte die Kirche aus und in den folgende Jahrhunderten mussten ständig Kriegsschäden beseitigt werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus fast vollständig zerstört. 1978 baute man den Aussichtsturm wieder auf und jetzt ist der gesamte Wiederaufbau der Kirche abgeschlossen.

Sehenswert sind das neogotische Rathaus aus dem Jahre 1880 (heutige Stadt- und Gemeindeamt) und das Gebäude der heutigen Post aus dem Neobarock um 1900. Die alte Wehrmauer im nordöstlichen Teil der Stadt ist auf einer Länge von etwa 50 Metern erhalten geblieben. Sie stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert und ist 3 Meter hoch.

Attraktionen sind auch die Holländerwindmühle (Ende des 19. Jh.), ein aus Ziegeln erbauter Getreidespeicher am Fluss, ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert und die Ruine der St. Georg Kirche (Św. Jerzego).

Denkmalgeschütze Wohnhäuser findet man an der Straße ul. Wojska Polskiego (Nummern 2, 4, 6, 8 und 10) und der Straße ul. Zamkowej (Nummern 4, 5, 16, 18, 19, 20). Sie stammen alle aus dem 19. Jahrhundert. Die gut erhaltene Bebauung der ehemaligen Fischervorstatt kann man an den Straßen ul. Konopnickiej, Niedamira, Mostowej und Rybackiej sehen.

Interessant sind auch die slawischen Begräbnisstätten, die rund um die Stadt gefunden worden. Dort gibt es auch Erdhügelgräber s.g. Kurhany.

 

   

Bereits in der Steinzeit war die Gegend um die Insel Wolin besiedelt. Ausgrabungen bestätigen auch die Existenz von Siedlungen in der Bronze- und Eisenzeit. Im Jahre 980 wird die Wikingerstadt Julin (auch Jomsburg genannt) erwähnt.

Wissenschaftler bringen den Stamm der Woliner mit der sagenhaften Stadt Vineta aus dem 11. Jahrhundert in Zusammenhang. Vineta soll die größte slawische Stadt gewesen sein.

Es ist nahezu unbestritten, dass sich hier im 9. und 10. Jahrhundert einer der größten Handelsplätze im gesamten Baltikum befunden hat. Die Stadt war so reich, dass bei den Nachbarn (sowohl die Dänen als auch die Polen) Begehrlichkeiten geweckt wurden und sie nacheinander (1043 und 1098) die Stadt überfielen.

Boleslaus Schiefmund (König von Polen) übernahm 1121 die Herrschaft über die Stadt. Drei Jahre später kam mit der Christianisierung  durch Otto von Bamberg der Glaube hierher und Papst Innozenz II. machte die Stadt 1140 zum Bischofssitz.

Weil die Dänen Wollin im Jahre 1173 wieder zerstörten, machte Bischof Konrad I. drei Jahre später die Stadt Cammin zum Sitz des Bistums. Das war das vorläufige Ende der positiven Entwicklung von Wollin. Aus der einstigen Ostseemetropole wurde wieder ein Dorf.

Einhundert Jahre später bekam Wollin vom Pommernherzog Barnim I. das Stadtrecht verliehen und es ging wieder voran. 1288 gab es schon zwei Kirchen (St. Nikolai und St. Georg) und 1317 gründeten die Zisterzienserinnen eine Stadtschule.

Auch der Handel blühte auf und Wollin wurde im Jahre 1365 Mitglied der Hanse. Als der Hansebund mit einer eigenen Flotte gegen die Seeräuber der Vitalienbrüder antrat, war auch Wollin mit dabei.

Die Geschichte meinte es aber nicht gut mit der Stadt. Der Dreißigjährige Krieg und die "Schwedische Sintflut" (1648 bis 1720) brachte wieder enorme Schäden. Als König Friedrich-Wilhelm I. von Preußen Wollin übernahm, lebten nur noch 500 Einwohner hier.

Im 19. Jahrhundert riss man die Stadtmauern ab und die Befestigungsgräben verschwanden. Als im 20. Jahrhundert die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde, entstand dennoch keine nennenswerte Industrie. Es gab nur eine Kutterwerft.

Seit den Ende des Zweiten Weltkrieges gehört Wollin zu Polen. Ein Buchstabe L verschwand im Namen und jetzt heißt die Stadt Wolin.

Regionale Traditionen

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Kultur und Folklore

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Bekannte Einwohner

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Regionale Küche

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Bildgalerie

finden Sie eine Auswahl von Fotos.

Partnerstädte

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.
Mit einem Klick gelangen Sie zur Woiwodschaft Westpommern.

Größere Kartenansicht
Suche in den Nachrichten


RSS  
RSS aktuelle Urlaubsnachrichten aus_Polen
Urlaubsnachrichten
Ermländische Thermen werden bald eröffnet
Landkreis Słupsk - eine interessante Ferienregion zu jeder Jahreszeit
Herbstliche Impressionen aus dem Weichseldelta
Ermländischer Wallfahrtsort Chwalęcin
Sanok - Auf den Spuren des braven Soldaten Schwejk
Kursentwicklung Euro-Złoty
Umtauschkurs Euro Złoty
Quelle: money.pl