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Stargard Szczeciński

Die Stadt Stargard Szczeciński besticht mit den historischen Backsteingebäuden in der Alstadt. Vieles erinnert hiert noch an das Mittelalter und die Zeit der Hanse. Die Ausmaße der damaligen Stadt sind anhand der nach vorhandenen Stadtmauer recht gut zu erkennen. Besonders interessant sind die vielen noch erhaltenen Stadttore. Diese Kleinstadt am Fluss Ina ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Schon aus der Ferne sieht man den Turm der Marienkirche. Mit Fug und Recht kann man sie als die schönste gotische Backsteinkirche in Polen bezeichnen. Der Bau begann 1292 und wurde im 14. und 15. Jahrhundert umgebaut. Es ist eine hanseatische Kathedrale, wie sie nur in den größten Städten an der Ostseeküste vorkommt.

Die Fassade ist reich verziert, einmalig ist die Triforiumsgalerie im Chorraum. Der Altar stammt aus dem Jahre 1663. Sehenswert sind zudem die Wandmalerei (15. – 18. Jh.), die Grabschriften, Altäre sowie die Eingangsrahmen der Kapellen (18 Jh.). Aus dem 19 .– 20. Jahrhundert stammen die Bleifenster.

Neben der Marienkirche gibt es an der Straße ul. Krzywoustego noch eine andere Gemeindekirche, welche aus vier Gebäuden besteht. Das älteste stammt aus dem 15. Jahrhundert und das neueste aus dem Jahr 1982.

Die reichlich 1.000 Meter langen Stadtmauern mit ihrer Wehrfunktion stammen aus dem 13. Jahrhundert. Den Zugang zur Stadt gewähleisteten vier Tore (Pyritzer Tor, Walltor, Mühlentor und St.-Johannistor. Das Pyritzer Tor stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts, die übrigen entstanden später.

Durch das Mühlentor verläuft der Flus Ina. Im Mittelalter hatte das Tor die Funktion eines Zollkontors und einer Warenbörse.

In Stargard Szczeciński gibt es aber noch mehr Bauwerke aus dem Mittelalter. Das Rathaus am Altmarkt, eines der schönsten in Westpommern, wurde in der ersten Häfte des 13. Jahrhunderts erbaut und später im Stile der Renaissance ungestaltet.

An der Straße ul. Chrobrego in der Nähe des Flusshafens befindet sich ein Speicher, der im Mittelalter als Getreidelager diente. Später wurde hier auch Salz gelagert und sogar die königlichen Schätze untergebracht.

Das Zeughaus an der Straße ul. Basztowa aus dem 15. Jahrhundert war einst ein Gefängnis. Die Funktion eines Gefängnisses hatte auch die romanische Bastei Rotes Meer.

In der Stadt gibt es noch mehr Verteidigungsbauwerke, wie die Weberbastei (auch Eisbastei genannt), die Gefangenenbastei und die Weißkopfbastei. Im Piastowski-Park steht ein Turm aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert ist auch das Wachthaus am Altmarkt.

 

   

Stargard Szczeciński ist eine der ältesten Städte im heutigen Polen. Eine Siedlung mit dem Namen Castrum Stargord gab es schon im Jahre 1140. Ab dem Jahre 1229 begann die Sicherung der Siedlung mit Wehrmauern und Türmen. 1253 bekam Stargard vom pommerschen Herzog Barnim I. die Stadtrechte verliehen.

Dessen Nachfolger Bogisław IV. gewährte der Stadt das Recht der freien Schifffahrt auf dem Fluss Ina bis zur Ostsee. Dies war für die weitere Entwicklung sehr zuträglich.

Ungeachtet der politischen Umstände (pommersche Teilung im Jahre 1295) bekam die Stadt durch den aufstrebenden Handel mehr Bedeutung. insbesondere der Getreidehandel sorgte für Reichtum. Im Jahre 1363 trat Stargard dem Hansebund bei.

Streitigkeiten mit Stettin über den Getreidehandel waren der Anlass dafür, dass Stettin im Jahre 1428 Stargard überfiel und plünderte. Die Stadt wurde wieder aufgebaut, aber ein Brand im Jahre 1635 zerstörte wieder alles.

1648 gelangte Stargard in den Machtbereich der preußischen Kurfürsten. Während des Polnisch-Schwedischen Krieges kam die Stadt zwischen die Fronten. Durch den Zuzug französischer Hugenotten wuchs die Stadt über die biherigen Grenzen hinaus und es entstanden neue Vorstädte.

Nach dem Ersten Weltkrieg wuchs die Stadt abermals. Als am Ende des Zweiten Weltkrieges die sowjetische Luftwaffe am 30. Januar 1945 Bombenangriffe flog, wurden fast drei Viertel der Stadt zerstört.

Nach dem Krieg befand sich Stargard im Gebiet der Republik Polen und bekam den Namen Stargard Szczeciński. in der Nachkriegszeit wurden zerstörte Baudenkmäler wieder aufgebaut.

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Quelle: money.pl