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Koszalin

Koszalin befindet sich an der Grenze von West- und Mittelpommern, nur wenige Kilometer von der Ostseeküste entfernt und ist umgeben von größeren Waldgebieten. Aber nicht nur die Umgebung ist grün, auch innerhalb des Stadtgebietes findet man zahlreiche Parks und Grünanlagen, die fast 40 Prozent der Fläche ausmachen. Wie viele Ortschaften aus der Zeit des Mittelalters wurde auch hier die Stadt an einem Fluss errichtet. In Koszalin schlängelt sich die Dzierżęcinka durch das Stadtgebiet.

Für Touristen gibt es viele Wander- und Radwege. Wegen der zahlreichen Kulturangebote und der Nähe zur Ostsee und zwei Binnenseen ist Koszalin ein hervorragendes Reiseziel. Es gibt hier neben Kino und Theater auch eine Philharmonie, die weit über die Grenzen der Region bekannt ist. Natürlich findet man hier auch Museen und andere kulturelle Einrichtungen.

Die Stadt besitzt wie viele Städte mit alter Hansetradition eine große Anzahl mit historischen Gebäuden, die aus rotem Backstein erbaut wurden. Koszalin liegt übrigens an der Europäischen Route der Backsteingotik.

Allem voran sollte man die gotische Domkirche St. Marien nennen. Sie wurde in den Jahren 1300 bis 1333 gebaut. Diese Basilika hat ein dreiseitig geschlossenes Presbyterium und ein schönes Sterngewölbe. Am Hauptaltar befinden sich 16 Skulpturen. Das fünfteilige Altarbild stammt aus dem jahre 1512. Aus dem 14. Jahrhundert stammt das Kruzifix, welches am Abschluß des Presbyteriums hängt. Die barocke Orgel stammt aus dem Jahre 1899. Besonders wertvoll ist das Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert. Man findet es in der Vorhalle des rechteckigen Kirchturmes.

In der Stadt befinden sich noch weitere Kirchen, die ebenfalls interessant sind. beispielsweise die gotische St. Gertrauden-Kapelle aus dem Jahre 1383 oder Schlosskirche vom Ende des 13. Jahrhunderts. Die neogotische St. Josef-Kirche wurde 1857 für die katholische Gemeinde gebaut.

Sehenswert sind auch gotische Häuser aus dem 14. bis 16 Jahrhundert. Aus dem 19.Jahrhundert stammen die Mühle und der Müllerpalast. Der Palast ist heute das städtische Museum von Koszalin.

 

   

Die heutige Stadt Koszalin wurde im Jahre 1214 als Dorf mit dem slawischen Namen Koszalice (Cossalitz) erstmals urkundlich erwähnt. Damals schenkte der Pommernherzog Herzog Bogisław II. das Dorf dem Kloster Belbuck. Im Jahre 1247 übernahm den Ort das Bistum Cammin.

Ein paar Jahre später wurde aus dem Dorf eine Stadt. Graf Hermann von Gleichen, der damalige Bischof am 23. Mai 1266 eine Stadt, die den Namen Cussalin trug. Zu dieser Zeit kamen immer mehr deutsche Siedler in diesen Landstrich. Man geht davon aus, dass auch das Umland um das Jahr 1300 herum von Deutschen besiedelt wurde, die sich als Bauern niederliesen.

Die Stadt Cussalin, aus der im späteren deutschen Sprachgebrauch Köslin wurde, lag an der wichtigen von Ost nach West führenden Handelstraße (von Stettin nach Danzig). Bereits im Jahre 1353 war Köslin Mitglied des Hansebundes.

150 Jahre hatte die Stadt gute Zeiten. Als es im Jahre 1504 zu einem großen Stadtbrand kam, ging es wirtschaftlich bergab.

Mit der Reformation in Pommern wurde 1534 auch Köslin evangelisch.

Johann Friedrich, ein Sohn von Herzog Philipp I., ließ 1569 bis 1574 ein Schloss im Renaissance-Stil erbauen. Dort residierten bis zum Jahre 1622 die pommerschen Herzöge als Bischöfe von Cammin.

1630 erreichten die Schweden auch Köslin, dass ab 1638 komplett unter schwedischer Verwaltung stand.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1648) geriet die Stadt, wie ganz Hinterpommern, in die Hand der Brandenburger. 1718 zerstörte ein weiterer Brand die Stadt vollständig. Man baute sie aber wieder auf. Ab 1807 besetzten die Napoleons Truppen die Stadt.

Als Preußen im Jahre 1816 die Landkreise neu aufteilt, bekommt Köslin den Charakter eines Regierungspräsidiums der preußischen Provinz Pommern. In den Jahren 1858 bis 1878 wurde die Eisenbahnverbindung von Stettin nach Danzig gebaut Köslin bekam einen Bahnhof.

Eine von Friedrich dem Großen 1776 gegründete Kadettenschule wurde im Jahre 1890 nach Köslin verlegt.

Im Jahre 1911 fuhren in Köslin von der Stadt betriebene elektrische Straßenbahnen. Im Laufe der Zeit baute man  das Netz aus und im Jahre 1913 wurde daraus die Kösliner Stadt- und Strandbahn. Die in dieser Region seltene  technische Neuerung wurde aber nicht lange genutzt, denn schon ab 1937 ersetzte man die Bahn durch Busse.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört Köslin zur Republik Polen und heißt seit dem Koszalin.

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Quelle: money.pl