Logo Urlaubsland Polen
Leerpixel
Urlaub in PolenStartseite
NachrichtenNachrichten
UrlaubsregionenUrlaubsregionen
FerienobjekteFerienobjekte
LeerpixelAusflugstipps
LeerpixelSehenswürdigkeiten
LeerpixelKochrezepte
LeerpixelHansestädte in
LeerpixelPolen
LeerpixelNationalparks
Leerpixelin Polen
Leerpixelethnografische
LeerpixelFreilichtmuseen
Leerpixel
Leerpixel
Leerpixel
LeerpixelRedaktion
LeerpixelKontakt
LeerpixelImpressum


Erstellt mit
WebEdition
Version 7.0.3.0
Leerpixel
Webseite Freunden empfehlen

Kamień Pomorski

Die Stadt Kamień Pomorski wurde als Cammin 1124 erstmals urkundlich erwähnt. Heute ist sie vor allem wegen der vielen Baudenkmäler bekannt und hat einen guten Ruf als Kurort. Behandlungen mit der hier gewonnenen Sole und dem Torfmoor ziehen Patienten nicht nur aus Polen an.

Zu den herausragenden Denkmälern zählen die Kathedrale Hl. Johannes der Täufer aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Die Stadt war schon früh Sitz eines Bischofs, was sich auch im Wappen von Kamień Pomorski widerspiegelt.

Das Gotteshaus wurde aus Granit und Ziegeln im Stile der Romanik und der Gotik gebaut. Im Inneren ist die von 1669 bis 1672 erbaute barocke 47-stimmige Orgel mit den 2 500 Pfeifen zu bestaunen, die für ihren Klang weit bekannt. Zudem faziniert die backocke Innenausstattung des Gotteshauses jeden Besucher.

Der Hof der Bischofskurie stammt aus dem 14. Jahrhundert und wird auch Bischofspalast genannt. Aus den Urkunden geht es hervor, dass dieser vom 14. bis zum 17. Jahrhundert als Bischofssitz diente. Die charakteristischen Elemente des bischöflichen Palastes sind der Renaissancegiebel an der Nordseite, ein Erker an der Westseite (16. Jh.) und das denkmalgeschütze Treppenhaus im Inneren.

Sehenswert ist auch der Marktplatz mit dem spätgotischen Rathaus sowie den Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. An die frühere Stadtbefestigung erinnert das Wolliner Tor und der Piasten-Turm.

Weil die Ratsherren die Fischer aus den umliegenden Dörfern nicht in den Dom einliessen, wurde für diese die Kirche Hl. Nikolaus mit dem fünfeckigen Turm erbaut. An dieser Kirche sind Grabstätten aus dem 10. bis 12. Jahrhundert erhalten. Diese Kirche ist heute ein Heimatmuseum.

Ein weiteres Gotteshaus in der alten Hansestadt ist die gotisch-renaissancene Kirche Himmelfahrt der allerheiligsten Jungfrau Maria aus dem 16. Jahrhundert. Zuerst befand sich hier der Sitz von Warcisław I., dem ersten Machthaber hier in Westpommern, dessen Sitz im heutigen Kamień Pomorski war. Im 14. Jahrhundert befand sich hier sogar die Hauptstadt des gesamten Herzogtums.

 

   

Eine Siedlung Rugium war schon auf der Seefahrerkarte von Claudius Ptolemäus aus den Jahren 142 bis 147 verzeichnet. Im 9. und 10. Jahrhundert siedelten sich an der Stelle der späteren Stadt Kamień Pomorski der slowinzische Volksstamm Wolinian an, der da eine Fischersiedlung und eine wendische Erdburg errichtete. Ein Jahrhundert später befand sich daneben schon ein Handwerker- und Handelsplatz - für die Entwicklung einer Stadt hervorragende Ausgangsbedingungen.

Die Stadt bekam den Namen Cammin. Sie wurde von der Wende des 11. zum 12. Jahrhundert zur Hauptstadt von Pommern. Der erste bekannte Herzog war der Gründer der pommerschen Greiffen- Dynastie, Warcisław der Erste. Als Otto, der Bischof von Bamberg hier im Jahre 1124 eintraf, um Pommern zu christianisieren, wurde er von Warcisław begrüßt.

Das Bistum Cammin wurde im Jahre 1175 offiziell gegründet. Zu dieser Zeit lässt Herzog Kasimir I. auch den Dom St. Johannis errichten. Cammin fungierte einige Jahrhunderte als die Hauptstadt des pommerschen Bistums.

Brandenburgische Truppen zerstören 1273 die Stadt, welche später wieder aufgebaut im Jahre 1274 vom pommerschen Herzog Barnim I. das Stadtrecht verliehen bekam. Die Stadt, welche an einer alten Handelsstraße gelegen war, entwickelte sich prächtig. Zu den traditionellen Einnahmequellen Fischfang und Handwerk kam der Handel hinzu.

Im 14. Jahrhundert trat Cammin dem Hansebund bei.

Im Laufe der weiteren Jahrhunderte stand die Stadt Cammin unter dänischer, märkischer, schwedischer und preußischer Verwaltung. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört Cammin nun zur Republik Polen und trägt seit dem den Namen Kamień Pomorski.

Regionale Traditionen

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Kultur und Folklore

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Bekannte Einwohner

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Regionale Küche

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.

Bildgalerie

finden Sie eine Auswahl von Fotos.

Partnerstädte

In dieser Kategorie gibt es 0 Artikel.
Mit einem Klick gelangen Sie zur Woiwodschaft Westpommern.

Größere Kartenansicht
Suche in den Nachrichten


RSS  
RSS aktuelle Urlaubsnachrichten aus_Polen
Urlaubsnachrichten
Ermländische Thermen werden bald eröffnet
Landkreis Słupsk - eine interessante Ferienregion zu jeder Jahreszeit
Herbstliche Impressionen aus dem Weichseldelta
Ermländischer Wallfahrtsort Chwalęcin
Sanok - Auf den Spuren des braven Soldaten Schwejk
Kursentwicklung Euro-Złoty
Umtauschkurs Euro Złoty
Quelle: money.pl