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Darłowo

Darłowo ist heute ein über Polen hinaus bekanntes Ostseebad. Die Gegend war schon sehr früh besiedelt, aber Bedeutung bekam die 1271 erstmals erwähnte Ortschaft Ruyenwolde (später wurde es Rügenwalde) zur Zeit, als das pommersche Greifengeschlecht hier herrschte.

Das Stadtrecht bekam Rügenwalde im Jahre 1312. Der Bau der Marienkirche begann 1321. Den Kirchturm stiftete Herzog Bogusław VIII. im Jahre 1394. Die Stadt wirtschaftete gut und war schon 1327 so vermögend, dass sie die Burg Dirlow kaufen konnte.

Im Jahre 1352 begann der Bau des Schlosses der Pommerschen Herzöge, welches wir heute noch sehen. Es ist das einzige gotische Schloss in Pommern, welches einen fast quadratischen Grundriss hat. Der Turm ist 24 Meter hoch.

Zu dieser Zeit muss auch mit dem Bau der Stadtmauer begonnen worden sein. Der einzige Zeuge dieses ersten mittelalterlichen Stadtverteidigungssystems ist das Steintor, welches auch als Hohes Tor bekannt ist. Im Jahre 1412 war Rügenwalde schon Vollmitglied des Hansebundes.

Eine weitere Sehenswürdigkeit im heutigen Darłowo ist das barocke Rathaus vom Ende des 18. Jahrhunderts, vor welchem ein Springbrunnen aus dem Jahre 1919 steht.

Die Kirche Hl. Gertrud ist noch original aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Im Inneren finden wir wertvolle Fresken sowie Wappen der Schuster und Brauer-Zünfte. Ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammt die gotische Kirche Hl. Georg.

In der Altstadt finden wir noch einige gut erhaltene Bürgerhäuser. Sehenswert ist auch der alte Speicher und die Wassermühle am Fluss Wieprza.

Natürlich muss man auch den 22 Meter hohen Leuchtturm gesehen haben, der aus dem 19. Jahrhundert stammt und das niedrigstes derartige Bauwerk an der polnischen Ostseeküste darstellt.

Für Touristen interessant zu wissen ist, dass sich in der Nähe der Stadt ein Aquapark befindet, wo man ganzjährig in Ostseewasser baden kann.

 

   

Die Besiedelung in diesem Teil des heutigen Mitelpommerns begann schon recht früh. In alten Karten aus der Antike wurde hier eine Ortschaft Namens Rugium (Der Name wird von der damaligen Insel Rügen abgeleitet, über welche der Stamm einwanderte) verzeichnet. Diese befand sich in Magna Germania, einem Teil Germaniens. Hier lebten der ostgermanische Stamm der Rugier.

Es gibt auch Verbindungen zu einer frühzeitlichen Burg Dirlo, die auch Ausgangspunkt für in der Umgebung entstandene Siedlung ist, aus der in Jahrhunderten dann Ruyenwolde und Rügenwalde wurde.

Die Siedlung lag in einem Landstrich, der im Herrschaftsbereich der Polen lag.

Es gibt eine Schenkungsurkunde von Wizław II., dem Fürsten von Rügen aus dem Jahre 1271. Dort ist erstmals Ruyenwolde schriftlich erwähnt, welches sich im Land Schlawe befand.

Auf der Burg Schlawe fertigte man 1312 eine Urkunde an, die für Rügenwalde das Lübische Stadtrecht festlegte. In Ermangelung anderer Dokumente nahm man dieses Datum als Gründung der Stadt.

Im Jahre 1350 wurde Rügenwalde in den Bund der Hansestädte aufgenommen.

Zwei große Stadtbrände vernichteten Rügenwalde (1589 und 1624), aber immer wurde die Stadt wieder aufgebaut. Nach dem letzten Brand mussten die Bürger wegen des Dreißigjährigen Krieges bis 1639 warten.

Von 1806 bis 1808 war Rügenwalde von französischen Truppen besetzt.

Im Vorort Rügenwaldermünde (heute Darlówko) begann man 1814 mit dem Aufbau eines Seebades.

Eine wesentliche wirtschaftliche Entwicklung kam ab 1836 mit dem Neubau der Fernstraße von Berlin nach Danzig. Ähnlich wie benachbarte Städte profitierte Rügenwalde davon. Die Industriealisierung brachte auch ein Telegrafennetz (1863) und die Bahnverbindung (1878).

Der Hafen Rügenwaldermünde, fest in preußischer Hand, war ein wirtschaftlicher Faktor. Schon 1856 lagen 50 Schiffe vor Anker und Ende des 19. Jahrhunderts befand sich hier die größte Reederei in Pommern.

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Quelle: money.pl