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Białogard

Die Stadt westpommersche Stadt Białogard befindet sich an den Flüssen Parsęta und Leśnica. Sie ist heute ein Wirtschaftszentrum mit Elektronik- und Metallindustrie, Kunststoffverarbeitung und Lebensmittelherstellung. Hier leben reichlich 24.000 Einwohner.

Der Name der Stadt, die früher Belegarde, dann Belegarda und Belgard a.d. Persante hies, wird mit einer weißen Burg in Zusammenhang gebracht, die der Benediktinermönch Gallus Anonymus im Jahre 1105 erwähnte, als ein Feldzug zur Angliederung Pommerns an Polen stattfand.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Stadttor "Hohes Tor" und die Kirche Geburt der Jungfrau Maria aus dem 14. Jahrhundert. Es sind auch noch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer zu finden.

Der Fluss Persante war seit langem der einzige Transportweg für das Salz. Handwerk und Handel entwickelten sich in der mittelalterlichen Stadt prächtig. Im Jahre 1386 trat Belgard dem Städtebund der Hanse bei.

Eine Episode aus der Stadtgeschichte lässt uns heute noch schmunzeln. Im Jahre 1469 kam es zwischen dem brandenburgischen Belgard und dem pommerschen Schiefelbein (heute Świdwin) auf den Feldern des Dorfes Sława zu einem Gemetzel, das als "Schlacht um eine Kuh" in die Geschichte einging. Dabei starben 300 Belgarder.

Der Anlaß war aus heutiger Sicht recht simpel: Ein Bauer aus Schiefelbein hatte sich über den Winter in Belgard eine Kuh ausgeliehen und wollte sie nicht zurückgeben.

Zwischen den Städten bestand schon lange keine gute Nachbarschaft und dieser Anlass reichte aus, um einen Krieg vom Zaune zu brechen. Seit 1969 ist dieses Ereignis Grund für ein friedliches Turnier, was den Namen "Schlacht um eine Kuh" trägt. Dafür gibt es sogar einen Wanderpokal. Wie kann es anders sein - es sind zwei Kuhhörner.

Sehenswert ist auch der alte Marktplatz (heute Plac Wolności) mit dem Springbrunnen und dem Rathaus, was einen charakteristischen Turm hat. Von der hölzernen Mühle sieht man nur die Ruine. Aus der jüngeren Stadtgeschichte stammt das Wasserturm aus dem Jahre 1921.

In der Stadt findet man auch interessante Wohngebäude aus der Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts.Die Region ist schon recht früh besiedelt. Befestigte Siedlungen gab es aber erst später. Im 6. Jahrhundert könnte hier eine erste westslawische Wehrburg gestanden haben. Im Umfeld solcher Burgen entstanden Siedlungen.

Zweihundert Jahre später lösten die Pomeranen die früher hier wohnenden  Slawen ab. Dort, wo sich heute die Stadt Białgrad befindet, stand schon im 10. Jahrhundert eine Burg, mit welcher die Handelsstraßen Posen–Kolberg (Nord-Süd) und Stettin–Danzig (Ost-West) gesichert wurden.

Erstmals erwähnt wurde eine "weiße Burg" in den Aufzeichnungen des Benediktinermönches Gallus Anonymus im Jahre 1105, die wahrscheinlich der Namensgeber der Stadt wurde. Abgeleitet wird es vom slawischen Wort -gród für Burg.

Ab dem zehnten Jahrhundert begann eine stürmische Entwicklung von Handwerk und Handel. Für letzeren bekam der schiffbare Flus Persante eine wesentliche Bedeutung. Im Kolberg wurde Salz gewonnen und Belgard wurde zum Umschlagort dafür. Man begann sogar mit der Salzverarbeitung. So wurde die Stadt, welche dem pommerschen Greifengeschlecht gehörte, wohlhabend.

Ab 1181 gehörte Belgard zu Brandenburg und deutsche Siedler liesen sich nieder. Mit ihnen gewann die Stadt noch mehr an Bedeutung. Im Jahre 1299 wurde Belgard das Stadtrecht verliehen.

Wegen dem guten Ruf wählte sich der Pommernherzog Wartisław IV. im Jahre 1315 Belgard als Residenzstadt. In dessen Folge errichtete man eine Stadtmauer und im Innenring begann der Bau der Kirche Geburt der Jungfrau Maria. Im Jahre 1386 wurde Belgard Mitglied der Hanse.

Der Dreißigjährige Krieg beendete 1618 die aufstrebende Entwicklung der Stadt. Danach (1648) gehörte Belgard zu Brandenburg. Im Jahre 1714 machten die Preußen Belgard zu einer Garnisionsstadt. Diese Phase dauerte nur kurz, denn die russischen Truppen besetzten die Stadt im Jahre 1760.

Nach dem Wiener Kongress wurde Pommern wieder eine preußische Provinz. Der Aufschwung kam mit der Eisenbahn und mit dieser erreichte die Industriealisierung Pommern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Belgard zur Republik Polen und der Name wurde in Białogard geändert.

 

   

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Quelle: money.pl