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Słupsk

Die Stadt Słupsk (früher Stolp) mit ihrer historischen Bausubstanz, besonders den vielen Gebäuden, welche aus rotem Backstein errichtet wurden, ist immer einen Besuch wert. Hier trifft man auf Vergangenheit und Gegenwart.

Schon im 9. Jahrhundert entstand an beiden Ufern des Flusses Słupia eine Siedlung. Die Stadt war schon im Mittelalter ein wichtiger Knotenpunkt in Mittelpommern auf der Handelsstraße Richtung Danzig und Königsberg. Bis zur Ostseeküste in Ustka sind es nur 18 Kilometer.

Die abwechslungsreiche Stadtgeschichte spiegelte sich auch in der Architektur wieder. Im Mittelpunkt befindet sich das Rathaus. Die schönsten Baudenkmäler findet man rund um das Schloss der Pommerschen Herzöge, welches heute das Museum für Mittelpommern ist. Beispielsweise die Schlossmühle oder das Speichergebäude mit der gemütlichen Teestube.

Die Attraktion der im Museum gezeigten Kunstwerke ist die Sammlung von Stanisław Ignacy Witkiewicz – Witkacy. Dies sind über 230 Werke, überwiegend Porträts, welche mit Pastellfarben gemalt wurden. Außer den Porträts besitzt das Museum Ölgemälder, Zeichnungen sowie Fotografien, Briefe und Erstdrucke von Büchern dieses berühmten Künstlers.

In der Altstadt gibt es eine Reihe anderer, nicht minder interessanter Baudenkmälern, sowie zahlreiche historische Bürgerhäuser inmitten von Parks und Grünanlagen. Wenn man entlang des Flusses Słupia spaziert, findet man eine weitere Besonderheit von Słupsk: die Hexenbastei aus dem 15. Jahrhundert. Früher war es ein Frauengefängnis, welche man der Hexerei beschuldigte. In den Jahren 1600 bis 1650 gab es in Słupsk 18 Todesurteile wegen Hexerei. Beim letzten derartigen Prozess wurde Trina Papisten im Jahre 1701 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Słupsk ist auch ein Zentrum von Kunst und Kultur. Die Stadt ist bekannt für ihre internationalen Orgel- und Kammermusikfestspiele, das Festival der polnischen Klavierkunst und Komeda - ein Jazz Festival.

Durch die Nähe zur Ostsee und dem slowinzischen Küstengebiet im Allgemeinen ist es für Urlauber eine recht interessante Region. Hier finden Sie interessante Fotos und interaktive Panoramen aus Słupsk.

 

   

Die Besiedlung der Region muss schon in der Bronzezeit stattgefunden haben. Dies belegen Funde einer Verteidigungsburg aus der Gesellschaft der Lausitzer Kultur an einer Furt des Flusses Słupa. Die solwinzianische Erdburg muss wohl an einem Handelsweg gelegen haben.

Im 9. Jahrhundert wurde am Ostufer des Flusses Stolpe eine Siedlung errichtet und später eine Burg dazukam. Im Jahre 1240 wurde Stolp erstmals urkundlich erwähnt. Aufzeichnungen belegen, dass die Burg von 1220 bis 1266 die Residenz pommerellischen des Herzogs Swantepolk war.

1276 gründeten Kaufleute und Handwerker aus Westfalen und Holstein kommend, am Westufer des Flusses eine neue Siedlung. 1278 entstand dort auch ein Dominikanerkloster.

Im Laufe der Geschichte kam es zwischen zwischen den Polen, dem Deutschen Orden, Bogislaw IV. und dem Herzog von Pommern zu kriegerischen Auseinandersetzungen um die Vormacht in dieser Region. In dessen Folge kam Stolp zu Brandenburg. Der Markgraf von Brandenburg verlieht der Siedlung Stolp am 9. September 1310 die Stadtrechte auf der Grundlage des Lübecker Rechts.

Auch in der kommenden Zeit blieb die Stadt nicht von einem ständigen Wechsel der Eigentümer verschont.

Im Jahre 1365 wurde Stolp Mitglied des Hansebundes. Durch Kriege, Brände, die Pest und Streitigkeiten mit den Herzögen verarmte die Stadt reichlich einhundert Jahre später und musste aus der Hanse austreten.

Während der "Schwedischen Sintflut" wurde die Stadt zerstört. Erst 1648 kam Stolp wieder in die Obhut der Brandenburger und entwickelte sich positiv. Der preußische Staat änderte 1816 die Struktur der Landkreise. Fortan gehörte Stolp zur Provinz Pommern.

Mit dem Bau der Eisenbahnstrecken von Köslin nach Stolp (1869), Stolp nach Zoppot (1870) und Stolp nach Stolpmünde - das heutige Ustka -  (1878) kam ein weiterer wirtschaftlicher Aufschwung in die Region.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört Stolp zur Republik Polen und wurde in Słupsk umbenannt.

Mehr Fakten zur Geschichte von Słupsk findet man bei Wikipedia.

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Quelle: money.pl