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Gdańsk - Danzig

Gdańsk (einst Danzig), die Hauptstadt Nordpolens (etwa eine halbe Million Einwohner) und zugleich zusammen mit Gdynia (200.000 Einwohner) und Sopot (40.000 Einwohner) - Dreistadt oder auf polnisch Trojmiasto genannt) ein großes Zentrum für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Die an der Danziger Bucht und an der Grenze zur Kaschubei gelegene 1000 Jahre alte Hansestadt, erfüllte seit Jahrhunderten die Schlüsselrolle bei dem Warenaustausch zwischen Nord- und Westeuropa und den Ländern Mittel- und Osteuropas. Das heutige Danzig ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern und ein wichtiges Verwaltungszentrum. In seiner langen und stürmischen Geschichte entstand Danzig als eine slawische Siedlung an der Motlau.

Danzig war über 150 Jahre lang unter der Herrschaft des Deutschen Kreuzritterordens, erlebte seine goldenen Jahre unter den polnischen Königen. Die Stadt monopolisierte den polnischen Handel mit Holz und Getreide. Danzig zieht heutzutage jährlich Tausende Besucher an. Von Gdansk nach Berlin sind es 485 km, nach Warschau rund 350 km. Per Auto bieten sich von Deutschland aus mehrere Strecken an, unter anderem die E 28, die über Szczecin und südlich der Ostsee weiter über Koszalin und Słupsk führt. Westlich der Dreistadt ist die Strecke als S7 autobahnähnlich ausgebaut. Die Stadt verfügt über günstige Flugverbindungen vom Lech-Walesa-Airport. Eine Direktverbindung gibt es von Frankfurt/Main, Köln und Hamburg. Reisende von anderen Flughäfen müssen in Warszawa umsteigen.

Wer sich völlig entspannen will, für den bietet sich die Anreise über die Ostsee, mit einer Autofähre oder einem Kreuzfahrtschiff an. Diese ankern überwiegend in Gdynia und bringen jedes Jahr 100.000 Gäste. Per Bahn führt die Reise von Berlin aus über Szczecin oder über Poznań nach Gdańsk. Außerdem verkehrt ein direkter Nachtzug zwischen beiden Städten. Der Hauptbahnhof befindet sich unweit der historischen Altstadt und ist so schön, dass er als Hochzeitspalast nach Japan kopiert wurde.

Die Bereiche der Rechtsstaat und der angrenzenden Altstadt sind am besten zu Fuß zu erschließen. Für weitere Wege gibt es Straßenbahnen und Busse. Zwischen Gdańsk, Sopot und Gdynia verkehrt auch eine S-Bahn. Ein Großteil der Sehenswürdigkeiten liegen in der Danziger Rechtsstaat. Sehenswert ist der Königsweg, auf dem der Besucher das Hohe Tor, den Stockturm an der Peinkammer mit dem neuen Bernsteinmuseum, das Goldene Tor, den St. Georgs-Hof, die Langgasse mit den historischen Bürgerhäusern, das Rechtsstädtische Rathaus, den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen, den Artushof und das Grüne Tor besuchen kann.

Weitere Sehenswürdigkeiten: die Lange Brücke an der Mottlau mit dem für Danzig typischen Krantor aus dem 15. Jahrhundert, die Marienkirche, die größte Kirche Polens und auch die größte Backsteinkirche der Welt, in der 25.000 Personen Platz finden; mit der sich anschließenden Frauengasse. Einzige barocke Kirche ist die "polnische Kirche", gestiftet von Jan den III. Sobieski.

In der Altstadt sollten Sie die Säle des Rechtsstädtischen Rathauses besuchen (erbaut 1587-1595). Nebenan im Hafen liegt die die die Festung Weichselmünde und der geschichtsträchtige Ort Westerplatte.

So wie Kraków hat Gdańsk auch ein musikalisches Leitmotiv. Es ist das Spiel des Carillons das in den Gassen der Altstadt jeden Tag erklingt.

 

   

Die Besiedlung der Gebietes der heutigen Stadt Gdańsk begann schon recht früh. Hier an der Mündung der Weichsel (Wisła) waren schon die Goten ansässig, welche im Jahre 200 Richtung Süden weiterwanderten. Aber auch baltische Stämme könnten in der Region gewesen sein. Im 6. Jahrhundert begannen slawische Stämme die Ostseeküste zu besiedeln.

Im 12. Jahrhundert begann die Dynastie der Greifen Westpommern zu übernehmen. Aber in der hiesigen Region hatten die Pomerellenfürsten die Vormacht. Die zunehmende Christianisierung lies ganz in der Nähe das Kloster Oliva (poln. Oliwa) entstehen. Es wurde 1185 von Herzog Sobieslaw I. gegründet und durch die Zisterzienser bewirtschaftet. Oliwa ist heute ein Stadtteil von Gdańsk.

An der Mottlau entstand eine deutsche Kaufmannssiedlung, die im Jahre 1224 vom  ostpommerschen Herzog Swantopolk II. einen Status nach Lübischen Recht bekam. 1295 unter dem polnischen König Przemyslaw II. bekam die Siedlung Magdeburger Recht. Der Deutsche Ritterorden, der 1309 seinen Hauptsitz in Malbork aufbaute, übten seinen Einfluss auch hier aus. Als Stadt wurde Danzig im Jahre 1343 deshalb nach Kulmer Recht gegründet.

Durch den Handel und das Handwerk wurde die Stadt immer reicher und mächtiger. Danzig trat im Jahre 1361 als Vollmitglied dem Hansbund bei und blieb es bis zur Auflösung der Hanse im Jahre 1669.

Im Lauf der Geschichte, wo nach dem Zweiten Thorner Frieden die Ländereien neu aufgeteilt wurden, bekam Danzig den Charakter einer Freien Stadt. Die Rang musste die Stadt immer wieder verteidigen. Besonders im Jahre 1569 nach der Lubliner Union drohte Danzig der Verlust der Freiheit, überstand es aber ohne Veränderungen.

Nach der Zweiten Polnischen Teilung (1792) gehörte Danzig zu Preußen und verlor teilweise seine Autonomie. 1815 machte man Danzig zur Hauptstadt von Ostpreußen. 1852 wurde Danzig an die Bahnstrecke von Berlin nach Königsberg angeschlossen.

Als 1919 mit dem Vertrag von Versailles die Gebiete westlich von Danzig an Polen fielen, war die Stadt defakto vom Deutschen Reich getrennt und am 15. November 1920 erneut zur Freien Stadt Danzig erklärt. In der Stadt war die Bevölkerung gemischt. Deutsche, Polen und Kaschuben lebten einträchtig zusammen.

Diese Trennung jedoch war einer der Vorwände, die Deutschen gegen die Polen aufzuhetzen und im Jahre 1933 den Zweiten Weltkrieg zu beginnen. Im Krieg wurden viele Gebäude zerstört.

Als Danzig nach dem Krieg Polen zugesprochen wurde, bekam die Stadt den Namen Gdańsk. Die Rechtstadt und andere Denkmäler wurden wieder aufgebaut, so dass wir heute eine Stadt voller Geschichte vorfinden.

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Quelle: money.pl