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Wrocław

Wrocław (einst Breslau) ist die historische Hauptstadt der Wojewodschaft Niederschlesien. Breslau liegt im Tal der Oder sowie an vier anderen Flüssen: Bystrzyca, Oława, Ślęza und Widawa. In der Stadt gibt es zwölf Inseln und 220 teilweise sehr schöne Brücken. Aufgrund der zahlreichen Brücken und Stege wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet, obwohl eher der Vergleich mit Berlin passender wäre.

Die Stadt ist von Deutschland sehr günstig auf der erneuerten Autobahn A4 zu erreichen. Richtung Süden und Südwesten geht es dann Richtung Sudeten und Berg Zobten, Richtung Osten kann man durchgehend auf der Autobahn nach Krakau fahren.

Von der Gründerzeit des frühen Mittelalters zeugt die Dominsel, welche in ihrem wunderbar erhaltenen Zustand einen der schönsten in Europa existierenden gotischen Baukomplexe darstellt. Das wahre gesellschaftliche Leben spielt sich jedoch eher auf dem unweit gelegenem Marktplatz ab.

Der in der Mitte des Marktes stehende Rathauskomplex zählt zu einem der wunderbarsten gotischen Gebäuden in Mitteleuropa. Viele der Baudenkmäler, welche von der bewegten Geschichte Breslaus zeugen, sind sehr gut erhalten.

Zu den vornehmsten Konferenzräumen gehört in Breslau die Aula Leopoldina der Universität Wroclaw, welche aus dem 17. Jahrhundert stammt, und einer der elegantesten und größten Barocksäle Polens ist. Zwischen alter und zeitgenössischer Architektur findet man ein Fülle an Natur in der Stadt.

Wrocław ist die Großstadt mit den meisten Grünflächen in Polen. Im Zentrum der Stadt breitet sich der im 18. Jahrhundert angelegte Scheitniger Park (Park Szczytnicki) aus, in welchem über 370 Baum- und Blumenarten zu sehen sind. Ein wunderbarer Ort zum Spazieren gehen ist der Botanische Garten, mit seinen schönen Blumenexponaten, Orangerien, Alpinarien und sogar dem größten Kaktus Polens. Auch der Zoologische Garten mit seinen etwa 5.500 Tieren von über 650 Arten ist ein beliebter Ausflugsort.  

Die Stadt ist auch ein spannendes Kulturzentrum. Theater, Oper, Musiktheater, die Philharmonie, zahlreiche Clubs, Museen und Galerien sorgen für pausenlose Unterhaltung. Die kulturelle Visitenkarte Wroclaws sind die Musikfestivals von internationaler Bedeutung.

Das größte unter ihnen ist das internationale Festival „ Wratislawia Cantans” – eine Veranstaltungsreihe rund um Musik und Kunst. Weitere Festivals sind: Festival „Jazz an der Oder“, Musiktage Alte Meister, Internationales Jazzfest Allerseelen, Breslauer Theatertage der Einmanntheater und der kleinen Theaterformen, Internationales Festival „Dialog“.

Bekannt in Europa sind die monumentalen Opernaufführungen, die in der Breslauer Jahrhunderthalle aufgeführt werden. Wrocław/Breslau beherbergte bereits viele internationale Berühmtheiten der Musik, sowohl der Unterhaltungsmusik als auch der ernsten Musik, u.a. Joe Cocker, Anastasia, Sonique, Placido Domingo, Kurt Masur, Jose Cura, Garou.

Zu einer typisch polnischen-kulturellen Attraktion, welche man in Wrocław/Breslau nicht auslassen darf, gehört zweifelsohne das Panorama Raclawicka – ein gigantisches Rundgemälde in den Ausmaßen 120 x 15 Meter, welches die Schlacht bei Racławice am 4. April 1794 darstellt. Die Schlacht wurde zwischen den Polen und den Russen ausgetragen und von den Polen gewonnen. Im 19. Jahrhundert gemalt, wurde es kommerziell in Lviv (dt. Lemberg, poln. Lwów) zur Schau gestellt. Es überstand den Krieg, doch über Jahrzehnte hinweg durfte das Gemälde in der Volksrepublik Polen nicht offiziell gezeigt werden.

Die Hauptstadt Niederschlesiens ist auch ein Zentrum zahlreicher Ausstellungen und Messen. Zu einer der größten Ausstellungen gehört die Elektronikmesse TAREL, die Messe für Bauwesen TARBUD, die Finanzmesse TARFIN, die Immobilienmesse TARI – alle finden in der bekannten Jahrhunderthalle (Hala Ludowa) statt. Breslau gehört mit 134.000 Studenten in 10 staatlichen Hochschulen und 18 privaten zu den größten Hochschulzentren Polen.

 

   

Die Geschichte von Wrocław (einst auch Breslau) geht bis ins 4. Jahrhundert zurück, als hier an der Weichsel der Stamm der Silinger sich ansiedelte. Das war aber nicht die erste Besiedelung der Region, denn die Region wurde schon im Jahr 98 von Tacitus (ein römischer Historiker) erwähnt.

Eine schriftliche Erwähnung fand die Siedlung Wortizlawa (manchmal auch Wratislawa) im Jahre 900. Diese befand sich auf einer Insel zwischen den drei Nebenflüssen der Oder. Heute geht man davon aus, dass die Dominsel der Ursprung der späteren Stadt Wrocław war.

Im Jahre 990 erreichten die Truppen des Piasten-Herzog Mieszko I. Schlesien und eroberten Wortizlawa. Zehn Jahre später gründete Bolesław der Tapfere (der Sohn von Mieszko I.) das Bistum Breslau. Seine herzogliche Burg entstand auf der bereits erwähnten Dominsel. Innerhalb der Burg lies er den Dom bauen. Innerhalb dieses gesicherten Gebietes lebten schon etwa 1000 Menschen, so dass man von schon von einer kleinen Stadt sprechen kann.

Nach dem Tod von Boleslaw Schiefmund im Jahre 1138 wird Wrocław Hauptstadt des Teilfürstentums Schlesien. Um das Jahr 1200 kamen deutsche Siedler in die Region und begannen am Südufer der Oder eine neue Stadt zu errichten, welche später die Hauptstadt des Herzogtums Schlesien wurde.

Mongolenangriffe im Jahre 1241 unterbrachen die Entwicklung der aufstrebenden Stadt, weil diese zerstört wurde. Erst 1261 gründete man sie erneut, dann aber schon nach dem Magdeburger Stadtrecht.

Im Mittelalter begann der wirtschaftliche Aufschwung mit dem einsetzenden Handel. Das war dann auch die Zeit dem Hansebund beitrat. Auch hier, wie bei den anderen Hansestädten spielten alte Handelstraßen und der Fluss (hier eben die Oder) eine entscheidende Rolle.

Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung entwickelte sich die Bildung. Im Jahre 1505, zur Zeit des Königs König Wladislaw II. wurde ein Projekt für eine Hochschule gelegt, aber erst im Jahre 1702 entstand die Universität Leopoldina (nach Kaiser Leopold I.). Der Vorgänger war eine 1638 gegründete Schule der Jesuiten.

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Quelle: money.pl