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Torun

Die Stadt Toruń (einst auch Thorn) mit ihrer nahezu vollständig erhaltenen städtebaulichen Struktur aus dem Mittelalter ist eine der 13 Objekte aus der Republik Polen, die es auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste geschafft haben. Toruń ist wirklich einmalig. Ein wundervolles Panorama bietet sich Touristen, wenn sie mit aus Richtung Süden kommend, den Weichsel-Fluss erreichen. Noch vor der Flussüberfahrt kann man von einem Aussichtspunkt den Anblick geniessen.

Besonders sehenswert ist der Altmarkt, welcher bereits im 13. Jahrhundert entstand. Er hat eine Größe von 109 mal 104 Metern. Hier befanden sich u.a. die Tuchhallen, die mittelalterlichen Brotbänke und der 23 Meter hohe Marktturm. Später wurde an deren Stelle das Rathaus errichtet, nachdem Ende des 14. Jahrhunderts der Hochmeister des Deutschen Ordens Konrad Wallenrod der Stadt das Privileg dazu verlieh.

Das charakteristische Aussehen der Rathäuser aus der Hansezeit verlieht dem hiesigen Gebäude der Danziger Baumeister Antoni van Obberghen, welcher das gotische Rathaus aufstockte, die Fensteröffnungen vergrößerte und die Ecken des Rathauses mit manieristischen Ecktürmchen versah.

Während der "Schwedischen Sintflut" wurde das Rathaus zerstört, aber in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut.

Toruń ist aber nicht nur wegen des mittelalterlichen Stadtbildes berühmt, sondern auch wegen einem seiner Bewohner. Dessen Denkmal steht vor dem Rathaus: Der Astronom Nikolaus Kopernikus wurde hier geboren. Einen Teil seiner Kinderheit verbrachte er (wahrscheinlich) im Haus Altstädtischer Markt 36. Seine Taufe erhielt er in der Pfarrkirche, welche heute der Dom Hl. Johannes ist. Weitere Stationen seines Lebens waren die Krakauer Universität, später Allenstein und Frombork.

Die berühmteste kullinarische Spezialität von Toruń sind die Lebkuchen. Schon damals war das aromatische Gebäck weit über die Grenzen des Landes bekannt.

Mit dem Motto "Gotik zum Anfassen" wirbt Toruń für seine historische Bausubstanz. Die Stadt liegt auch am "Europäischen Pfad der Backsteingotik". Die meisten der in ganz Europa verbreiteten Gebäuden aus rotem Backstein gibt es in Deutschland, gleich gefolgt von Polen.

 

   

Die Gegend rund um das heutige Toruń war entscheidend früher besiedelt, als die Stadt entstand. Bereits 11.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, so ergaben Forschungen, waren erste Spuren vorhanden. Die erste Siedlung von Menschen aus der Lausitzer Kultur kamen um 1000 vor Christus hierher an die Weichsel. Darüber hinaus wurden Spuren heidnischer  Kultur bei Ausgrabungen in der Toruner Altstadt gefunden.

An einer Furt der Weichel überquerten schon in der frühen Zeit Händler den Fluss, als sie entlang eines Bernsteinpfades unterwegs waren.

Toruń ist eine der ältesten Städte im heutigen Polen. Den Anfang einer Siedlung machten die Kreuzritter hier an der beschriebenen Furt. Im Jahre 1231 gründeten sie Thorn als erste Stadt im Culmer Land. Der polnische Fürst Konrad von Masowien holte sie ins Land, um die heidnischen Pruzzen zu christianisieren.

Die erste schriftliche Erwähnung des heutigen Toruńs  28. Dezember 1233 erfolgte in einer Stadtrechts-Urkunde des Hochmeisters des Deutschen Ordens Hermann von Salza. Der Landmeister des Ordens Hermann von Balk legte zwei Jahre zuvor den Grundstein für die Stadt Thoren, aus welchem später Thorn wurde. In der folgenden Zeit liessen sich Siedler aus Westfalen hier nieder.

Die Stadt wuchs und er Handel nahm zu. Im Jahre 1358 trat Thorn dem Hansebund bei und 1367 wurde Thorn Mitglied der Kölner Konföderation von Hansestädten.

Der Deutsche Orden wollte den Handel kontrollieren, was zu kriegerischen Konflikten führte. Die Hansestädte verbündeten sich mit dem Königreich Polen, was in Folge zum Abschluss des Ersten Thorner Friedens zwischen dem König Władisław II. und dem Deutschen Orden führte.

Doch so einfach liessen die Ordensleute nicht locker und es kam immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, bei welchen der Preußische Bund 1454 die Ordensburg von Thorn eroberte und zerstörte.

Beim Zweiten Thorner Frieden (1466) verlor der Ordensstaat große Gebiete an die polnische Krone.

In Folge der Zweiten Polnischen Teilung 1793 übernahm das Königreich Preußen die Stadt Thorn. Aber schon 1807 durch den Friedensvertrag von Tilsit bekam das Großherzogtum Warschau die Macht in der Stadt.

Als 1920 nach dem Ersten Deutschen Weltkrieg der Versailler Vertrag geschlossen wurde, kam Thorn zu Polen. Es entstand ein polnischer Korridor, der Deutschland von Danzig und Ostpreußen trennte.

Seit dem Ende des Zweiten Deutschen Weltkriegs gehört Thorn zur Republik Polen und bekam den Namen Toruń.

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Quelle: money.pl