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Chełmno

Heute ist die Stadt Chełmno in vielerlei Hinsicht interessant. Zu einem, weil sich hier im Stadtzentrum das mittelalterliche Stadtbild erhalten hat. Schon von vom Weichsel-Fluß aus hat man den Blick auf ein wunderschönes Panorama. In der Zeit der Hanse entstanden viele Gebäude aus dem roten Backstein, der in vielen Städten verwendet wurde. Heute finden sich in Chełmno zahlreiche Bauwerke aus dieser Zeit. Deshalb wurde die Stadt in die Gemeinschaft der "Europäischen Route der Backsteingotik" integriert.

Besonders sehenswert sind neben der mittelalterlichen Altstadtbebauung die 2270 Meter lange Stadtmauer und das Rathaus, welches sich heute im Stile der Renaissance präsentiert. Hier und da finden sich noch Spuren aus der Gotik.

Darüber hinaus ist Chełmno in Polen als Stadt der Verliebten bekannt. In der Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" ist die Reliquie des Heiligen Valentins, dem Schutzpatron der Verliebten, aufbewahrt. Diese Reliquie gelangte schon im Mittelalter nach Chełmno. Heute ist das Andenken an der Heiligen in einer silbernen Dose mit der Form eines regelmäßigen Achtecks mit einem gläsernen Deckel untergebracht. Der Reliquie wird seit dem Mittelalter nachgesagt, dass sie Wunder vollbringen soll.

Darüber, wie die Reliquie in die Kirche kam, gibt es eine kleine Geschichte. Im Jahre 1630 lies Jadwiga (Hedwig) aus Czarnków aus Dankbarkeit für die Heilung ihrer Tochter einen dem Heiligen Valentin gewidmeten Altar errichten. Im Jahre 1715 bauten die Kulmer Priester einen anderen Altar, welcher noch heute existiert. Das Altarbild stellt die Enthauptung des Märtyrers dar. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Relique - ein Stück des Schädels des Valentins - noch in der Heilig-Geist-Kirche untergebracht. Mit zwei Ablassen im Jahr wurde das Heiligtum geehrt. Einer der Tage fiel eben auf den 14. Februar, so dass daraus der St. Valentinstag entstand. Am Vorabend wurde die Relique vom Hauptaltar der Pfarrkirche mit einer Prozession zur Heilig-Geist-Kirche getragen. Die Gläubigen sangen dabei und es wurde eine Litanei gelesen. Viele brachten auch Opfergaben.

Anfang des 19. Jahrhunderts verlor die Heilig-Geist-Kirche an Bedeutung und die Relique geriet in Vergessenheit. Am 14. Februar 2002, fast 200 Jahre später, wurde die Relique des Heiligen Valentins wieder öffentlich gezeigt. Heute wird die Erinnerung an den Heiligen wieder belebt und die Chełmno nutzt ihn, um sich als Stadt der Verliebten darzustellen.

 

   

Die Stadt Chełmno hat eine lange Geschichte. Erste Besiedlungen auf dem Lorenzberg gab es im 7. Jahrhundert. Als Culm wurde der Name im Jahre 1065 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1230, als Konrad von Masowien die Region dem Deutschen Orden übergab, ging es mit der Entwicklung aufwärts. Drei Jahre später erhielt Culm das Stadtrecht.

Nach dem Beispiel von Culm (später Kulm) wurden viele weitere Städte im mittelalterlichen Ordensland und darüber hinaus gegründet. Es bildete sich die Bezeichnung Kulmer Recht heraus, was sowohl das Stadtrecht als auch das allgemeine Recht (Alter Kulm) umfasste. Die Kulmer Handfeste brachte Standards für Maße und das Münzwesen.

Die Stadt liegt auf einer Anhöhe über dem Weichsel-Fluß (Wisła). Der Fluß trennte und verband gleichermaßen. Gewissenmaßen trennt er das landwirtschaftlich geprägte Kujawien vom Kulmer Land (Ziemia Chełmińska). Kujawien gehörte zum Kerngebiet des polnischen Staates, vor mehr als 1000 Jahren gegründet wurde. Das Kulmer Land hingegen war traditionell das Land des Deutschen Ordens und später kam es zu Preußen.

Die Weichsel verband aber die Städte, welche an seinem Lauf entstanden. Insbesondere als der Handel in Schwung kam, erreichten so Kaufleute aus Deutschland und Holland auch diese Städte. Um diese Transporte zu schützen und um in den neu erschlossenen Regionen Außenposten und Kontors zu haben, entstand der Bund der Hanse. Im Jahre 1358 trat die Stadt Kulm diesem Bund bei.

Die komplette Stadtgeschichte finden Sie hier auf der offiziellen Internetseite der Stadtverwaltung Chełmno.

Wer sich für aktuelle Nachrichten über Chełmno und der Umgebung in deutscher Sprache interessiert, findet diese auf der Internetseite www.chelmno-info.com, die von Andreas Prause seit langem gestaltet wird.

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Quelle: money.pl