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Woiwodschaft Karpatenvorland

Die Wojwodschaft Karpatenvorland (Podkarpackie) hat für Touristen viel zu bieten. Hier vereinen sich eine sehenswerte Landschaft mit einer interessanten Geschichte, die geprägt ist von den Turbulenzen der ständigen politischen Veränderungen. Dies schlug sich auch in der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung nieder. Aber seit Jahrhunderten existieren die Kulturen friedlich nebeneinander.

Ein weiteres plus dieser Region ist die Vielfalt der Natur. Das Bieszczady-Gebirge verdient mit Sicherheit als touristische Perle bezeichnet zu werden. Einzigartig und traumhaft schön ist das bergige Land, was sowohl an die Slowakei, aber auch an die Ukraine grenzt. Bezeichnend für diesen Gebirgszug sind die Kammlagen, welche unbewaldet sind. Sie wurden damals als Hochweiden genutzt. Mit der Zeit setzte sich der Begriff Polonina durch.

In den Bieszczady sind die Berge Polonina Carynska (1297 m), Polonina Wetlinska (1255 m), Polonina Bukowska (1333 m) und Polonina Dzwiniacz (1312 m) am bekanntesten. In dieser Gegend lebten früher das Volk der Bojki, Polen und Juden zusammen.

Erwähnenswert sind auch die Niederen Beskiden. Hier dominierte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Volksgruppe der Lemki. Bojki und Lemki wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in der berüchtigten Aktion Wisla zwangsweise umgesiedelt.

Schrittweise geht Richtung Norden die Landschaft in ein Gebirgsvorland über. Den nördlichen Teil der Wojwodschaft bilden der Talkessel von Sandomierz und das Gebiet Roztocze.

Das Karpatenvorland, die Niederen Beskiden und die Roztocze-Region sind für Wanderfreunde besonders zu empfehlen. Nicht nur wegen der besonderen Landschaft, sondern auch um die besonderen Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Aber auch an die Radfahrer wurde gedacht. Für sie gibt es einen Fahrradwanderweg entlang der Ostkarpaten.

Am bekanntesten dürfte der Pfad der Holzarchitektur sein, der vor allem zu den Holzkirchen der Lemki und Bojki (Cerkiew) mit den wertvollen Ikonostasen führt. Aber auch die anderen Pfade dürften das Interesse der ausländischen Touristen wecken. So z.B. die Ikonen-Route, der Töpfer-Pfad, der päpstliche Wanderweg (dort, wo der einstige Kardinal Wojtyła - der spätere Papst Johannes Paul II. - gern wanderte.), der Pfad der Lubomirski-Familie, die Route des "braven Soldaten Schwejk" oder der Erdöl-Pfad. Interessant ist auch der Wasserwanderweg "Blauer San".

Dieser Landstrich im Osten der Wojwodschaft Podkarpackie ist auch bei griechisch-katholischen Pilgern beliebt. Viele kommen jährlich zu Ostern, um die Kreuzwegsprozession zu erleben oder vom 11. bis 15. August (Festtag der Mutter Gottes von Siewna) zur Kalvaria Paclawska. Es gibt aber auch noch die Wallfahrtsorte in Cmolas, Debowiec, Borek Stary, Lezajsk oder Stara Wies.

Die sensible Natur muss auch geschützt und erhalten werden. Die wertvollste Region wurde im Bieszczady Nationalpark zusammengefasst. Am Sitz des Nationalparks in Ustrzyki Dolny gibt es sehr interessantes Naturkundemuseum.

Wegen des naturwissenschaftlichen Wertes gehört der Bieszczady-Nationalpark zum internationalen Biosphärenreservat "Ostkarpaten". Außerdem ist er auf die UNESCO-Liste als Weltkulturerbe im Bereich der Natur gesetzt.

In Bieszczady gibt es Mischwälder mit Karpatenbuche, Ahorn, Tanne und Fichte. Die Tierwelt ist vielfältig. Hier leben Wisente, Braunbäre, Wildkatzen, Wölfe, Luchse und Hirsche. Große Torfmoor-Gebiete sind eine weitere Besonderheit.

Einen weiteren Nationalpark gibt es im westlichen Teil der Wojwodschaft. Er wird Magurski-Nationalpark genannt. Neben den beiden Nationalparks gibt es zehn Landschaftsparks.

Eine weitere Besonderheit der Region ist die Aufzuchtstation einer besonderen Pferderasse, den Huzulski-Pferden. Die kleinen Pferde, welche zu den Ponys gerechnet werden, gab es schon am Anfang der Besiedlung dieses Landstrichs. Ursprünglich stammen diese Tiere aus der „Huzulei“, einer Region in den Ostkarpaten, welche nördlich des Bistritz-Flusses liegt. Heute gibt es eine Vielzahl von Gestüten, die sich auf diese Pferde spezialisiert haben und wo Urlauber jederzeit willkommen sind.

Sehenswert sind die Schlösser und Herrenhäuser des polnischen Adels. Hier waren u.a die Geschlechter Krasicki, Czartoryski, Potocki, Leszczynski und Lubomirski zu Hause.

Auch für Kurgäste ist die südöstlichste Region von Polen ein Anziehungspunkt. Die Kurorte Rymanów Zdrój, Iwonicz Zdrój, Horyniec Zdrój und Polanczyk Zdrój sind nicht nur für ihre Mineralwässer bekannt. In Verbindung mit dem besonderen Klima und der sauberen Luft ist eine Erholung nahezu garantiert.

 

 

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Quelle: money.pl