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Frombork

Die Stadt ist als "Perle des Ermlandes" weit bekannt. Die kleine Stadt hatte in ihrer Geschichte eine große Bedeutung als Domstadt. An der Handelsstraße nach Königsberg gelegen, profitierte Frauenburg (das heutige Frombork) von dem Reichtum. Im Mittelalter trat die Stadt dem Hansebund bei.

Über den kleinen Hafen am Frischen Haff wurden in der Vergangenheit ebenfalls Waren transportiert. Heute ist es ein kleiner Fischerhafen, wo aber in der Sommersaison Schiffe Richtung Kaliningrad und auf die Frische Nehrung nach Krynica Morska verkehren.

Von der früheren Hansetradition ist im heutigen Frombork nicht viel zu spüren. Das mag damit zusammenhängen, dass die Stadt im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört war. Dass wir den Dom und die anderen alten Bauwerke heute wieder aufgebaut sehen, verdankt man der Pfadfinderbewegung in den frühen Zeiten der polnischen Volksrepublik. Aus dem ganzen Land kamen junge Menschen und bauten das Zerstörte wieder auf.

Und das hat sich gelohnt. Die größten Sehenswürdigkeiten befinden sich auf dem Domhügel. In den Jahren 1329 bis 1388 wurde der Dom, der mit 99 Metern Länge zu den größten sakralen Backsteinbauten gehört, als neuer Sitz des Ermländischen Domkapitels gebaut. Das riesige Bauwerk errichtete man nacheinander in Etappen.

Zuerst entstand langstreckte Chor, der mit seinem gotischen Sterngewölbe fasziniert. Die dreischiffige Langkirche baute man von 1355 bis 1380. Hier ist achtzackiges Sterngewölbe zu finden. Ab 1380 errichte man acht Jahre lang die Vorhalle, welche mit einem Portal aus gotländischem Kalkstein abgeschlossen ist.

An den gotischen Turm wurde im 18. Jahrhundert die barocke Salvatorkapelle angebaut. In der Kuppel sieht man sehenswerte Fresken von.

Die Innenaustattung des Domes ist im Stile des Barock. Es ist ein Ersatz für die von den Schweden geraubten Gegenstände. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1682 und stammt aus der Werkstatt des Danziger Meisters Daniel Nitrowski. Während der Sommersaison finden hier während eines internationalen Festivals Orgelkonzerte statt.

Einer der früheren Domherren war der berühmte Astronom Nikolaus Kopernikus. Bis zu seinem Tod im Jahr 1543 lebte er 30 Jahre hier und beobachte weiter die Bewegungungen der Sterne.

 

   

Hier schon eine frühe pruzzische Siedlung an der alten Bernsteinroute nach Königsberg.

Die Gründung der Stadt steht im Zusammenhang mit der Verlegung des Bischofssitzes von Braunsberg nach Frauenburg in den Jahren 1270 bis 1278. In den Pruzzenaufständen, die ab 1270 begannen der frühere Sitz des Domkapitels in Braunsberg vernichtet.

Die ersten Siedler kamen aus Lübeck, Sachsen und Flandern. Im Jahr 1282 wurde Frauenburg als neuer Sitz der Domherren erstmals erwähnt.

Über den Städtenamen wird spekuliert. Eine alte Sage spricht von einer preußischen Frau, die dem Domkapitel Frauenburg schenkte, damit dort eine Kathedrale errichtet wird. Andere Quelle sprechen von einer Burg "Unser Lieben Frauen", woraus sich der Name ableiten soll.

Verbürgt ist, dass im Jahre 1310 die Siedlung unterhalb der Burg das Stadtrecht verliehen bekam.

Die nur wenige Kilometer entfernte Hansestadt Braunsberg war mächtiger und es gelang nicht, Frauenburg zu einer größeren Hansestadt zu entwickeln. Man lebte hier vom Handel und der Fischerei recht bescheiden.

Der Dom brachte nicht den wirtschaftlichen Schwung. Im Vergleich zu anderen Hansestädten war Frauenburg arm.

Auch aus der übrigen Geschichte ist nur wenig bekannt.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Frauenburg zu 80 Prozent zerstört. In den folgenden Jahren, als die Stadt schon den polnischen Namen Frombork hatte, begann der Wiederaufbau der historischen Bausubstanz.

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Quelle: money.pl