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Elbląg

Elbing (das heutige Elbląg) war neben Danzig einst die zweitwichtigste Hansestadt im Osten. Schon im frühen Mittelalter hatte die Stadt große Bedeutung an der alten Handelsstraße, dem Bernsteinpfad.

Im Stadtmuseum (Straße Bulwar Zygmunta Augusta 11, Di.-Fr. 9.00 bis 15.30 Uhr) kann man die Geschichte kennenlernen und zahlreiche mit dem alltäglichen Leben verbundene Gegenstände ansehen.

Interessant sind die Ausgrabungen aus der Altstadt, wo sich einst die legendäre Siedlung „Truso" befand. Im Museum findet man auch Militaria, alte Schriften, Möbel und alte Münzen.

Die Stadt Elbląg liegt am gleichnamigen Fluss. Dort befindet sich auch das historische Stadtzentrum rund um den Dom Heiliger Nikolaus. Als gotische Pfarrkirche St. Nikolai im 13. Jahrhundert erbaut, bekam sie im 18. Jahrhundert einige Veränderungen.

Die ehemalige Dominikanerkirche, heute die Kunstgalerie "Galeria EL", stammt auch aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde nach den Kriegszerstörungen von 1960 bis 1982 wieder aufgebaut.

In der Stadt gibt es noch weitere sakrale Bauten, so die Ruine des Dominikanerkloster aus dem Jahre 1238, die gotische Corpus-Christi-Kirche und die Heilig-Geist-Kirche (beide aus dem 14. Jahrhundert). Aus dem Jahre 1705 stammt die Dorotheenkirche, welche in Fachwerkbauweise errichtet ist.

Aus dem Mittelalter stammen einige wieder aufgebaute Bürgerhäuser in der Altstadt. Aus dem Jahre 1314 stammt das gotische Markttor und ein alter Speicher.

Von der alten Burg aus dem 13. Jahrhundert und den Stadtmauern sind nur noch Fragmente erhalten.

Das historische Stadtzentrum von Elbląg war nach dem Krieg arg zerstört und lange Zeit nicht sehenswert. In den letzten Jahren ersetzte man Bauwerke, die nicht mehr zu retten waren durch neue Häuser. Aber der Baustil ist so angepasst, dass sich alles zu einem Stil zusammenfügt, der dem Charakter der mittelalterlichen Stadt gerecht wird.

 

   

Die Gegend am Fluss Elbing (ganz früher Ilfing, heute Elbląg) kurz vor der Mündung in das Frische Haff war schon recht früh besiedelt. Davon zeugen Funde der altpreußischen Siedlung Truso, welche schon um das Jahr 900 erwähnt wurde.

Dann errichteten deutsche Kaufleute aus Lübeck hier eine Handelssiedlung und begannen mit dem Bau der Kirche St. Nikolai.

Später kamen die Ritter des Deutschen Ordens in das Gebiet und bauten wenig entfernten mit der Marienburg ihren Hauptsitz. Die ersten Bauwerke, welche von den Ordensleuten in Elbing errichtet wurden, waren 1238 das Dominikanerkloster und die die Liebfrauenkirche.

Die Stadt wuchs vor allem durch die neuen Bürger, welche überwiegend aus der Region um Lübeck einwanderten. Durch Handel und Handwerk wurde die Stadt wohlhabend und trat später der Hanse bei. Im Jahre 1293 wird Elbing in alten Hansedokumenten in Lübeck genannt. Erst im Jahre 1620 verlies die Stadt den Hansebund.

Als die Macht des Deutschen Ordens zu Ende ging, belagerten die Polen im Jahre 1453 die Elbinger Ordensburg, welche sie nach der Einnahme zerstörten.

In Folge des Zweiten Thorner Friedens im Jahre 1466  verlor das Ordensland weite Gebiete und Elbing kam in die Hände der polnischen Krone. Später gehörte die Stadt zu Preußen.

Im Jahre 1625 überfallen die schwedischen Truppen die Stadt und machten sie bis 1635 zu ihrem Hauptquartier. Dabei ging es um einen Glaubenskrieg der Protestanten gegen die Katholiken. Von 1655 bis 1660 kam eine zweite schwedische Okkupation.

1698 gehörte Elbing wieder zu Preußen, aber die Schweden liesen nicht locker und übernahmen bis 1709 wieder die Vormacht. Die Stadt kam aber nicht zur Ruhe, weil anschließend die Russen die Schweden vertrieben und die Stadt besetzten.

Vom 1717 bis 1734 gehörte Elbing zur polnischen Krone. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Stadt von 1758 bis 1762 durch die Russen besetzt. Durch die erste polnische Teilung im Jahre 1772 bekam das Königreich Preußen die Stadt in seine Hände. Damit geht es wirtschaftlich wieder aufwärts.

Die französischen Truppen von Kaiser Napoleon besetzten die Stadt in den Jahren 1807 bis 1813. Danach gehört die Stadt wieder zu Preußen, was es bis zum Ende des zweiten Weltkrieges blieb. Seit dem gehört Elbing zu Polen und hat den ähnlich klingenden Namen Elbląg.

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Quelle: money.pl