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Braniewo

Braniewo, das ehemalige Braunsberg befindet sich nur wenige Kilometer von der Grenze zum Kaliningrader Gebiet (zur Russischen Föderation gehörig) entfernt.

An die alte Hanse-Vergangenheit erinnern nur noch wenige Bauwerke, weil zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Stadt schwer umkämpft war und fast vollständig zerstört wurde. Die Polen bauten vieles wieder auf.

Insbesondere sind die Gotteshäuser verbliebene Zeugen aus der alten Geschichte der Stadt. Die gotische Katharinenkirche entstand ab 1346 (manche Quelle sprechen von 1343). Sie entstand in Konzeption einer Pseudobasilika in Form einer Hallenkirche. Typisch für das Ermland ist der gewaltige quadratische Turm, welcher 1420 gebaut wurde.

Weil der Turm von weitem sichtbar war, sprengten die Deutschen diesen zum Kriegsende. Bis Ende der 1970er Jahre stand die gesamte Kirche als Ruine da. 1979 begann im noch sozialistischen Polen der Wiederaufbau. Im Jahre 1986 wurde das Gotteshaus wieder geweiht. Die Restauratoren haben ganze Arbeit geleistet.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt sind die spätgotische Kirche Hl. Dreifaltigkeit, die Friedhofskapelle Hl. Rochus und die bis 1945 evangelische Pfarrkirche Hl. Antonius. Etwas außerhalb in Richtung Nowa Pasłęka befindet sich das Sanktuarium Erhöhung des Heiligen Kreuzes, welches von den Jesuiten von 1722 bis 1747 erbaut wurde.

In der Straße ul. Wspólna befindet sich eine russisch-orthodoxe Kirche (Cerkiew genannt). Vor 1945 war es ein evangelisches Gotteshaus.

In der Nähe der Pfarrkirche finden wir das einzige Fragment der einstigen Burg - das Turmtor des einstigen Bischofspalastes. Im Inneren ist eine Kapelle untergebracht.

Am Pasłęka-Fluss stehen noch einige der alten Speicher in Fachwerkausführung, darunter der Marienspeicher. Interessant ist auch das Steinhaus, ein Teil des einstigen Priesterseminars. Es galt damals als bedeutendstes Bürgerhaus in ganz Ostpreußen.

An der Straße ul. Kościuszki stehen noch Häuser vom Ende des 19. Jahrhunderts. Andere Bauwerke sind das Hospiz für Konvertiten (heute eine Bibliothek), das ehemalige Collegium, Hosianum (Kolleg der Jesuiten) und das Schweizerhaus (Dom Szwajcarski).

 

   

Braunsberg, das heutige Braniewo, hat schon eine lange Geschichte. Der Name wird von wahrscheinlich der pruzzischen Siedlung Brusebergue abgeleitet. Dieser befand sich am Fluss, der einst den Namen Passarge hatte und heute Pasłęka heißt. Hier führte damals eine Handelsstraße, der Bernsteinpfad, entlang. Auch das Nahe Frische Haff mit der Anbindung an die Ostsee förderte den Handel.

Aber schon zu römischer Zeit müssen Menschen hiergewesen sein, denn man fand in einem Grab bei Groß Tromp viele römische Goldmünzen. Von den pruzzischen Stämmen gibt es auch noch Spuren in Form von Wallanlagen, Schanzen und Burgen.

Im Braunsberg gab es eine Burg des Ermländer Domkapitels. Unterhalb dieser, an einer Furt der des Flusses, entstand die Siedlung, aus welcher die Stadt Braunsberg entstand. Die deutschen hatten die Pruzzen besiegt und unterwarfen die früheren Bewohner. Insbesondere sollten sie in ihren Gebieten Kirchen bauen, eine davon in Brusebergue. Das wird in einer Friedensurkunde vom 7. Februar 1249 dokumentiert.

Im Jahre 1254 bekam die neue Stadt Braunsberg von Bischof Anselm die Stadtrechte verliehen. Sechs Jahre wurde die Stadt zum Sitz des Domkapitels. Die Pruzzen widersetzten sich den neuen Herren und es kam um das Jahr 1270 herum zu Aufständen, bei denen die Stadt zerstört wurde. In Folge dessen wählte das Domkapitel den nahegelegene Frauenburg zum neuen Sitz.

Braunsberg baute man wieder aufgebaut und die Stadt wurde zu einer wichtigen Handelsmetropole. Die Entwicklung ging voran und Braunsberg trat dem Bund der Hanse bei.

Während das benachbarte Masuren den katholischen Glauben behielt, kovertierte das preußische Ermland 1525 zum protestantischen Glauben. Der ermländische Bischof Stanislaus Hosius führte die Stadt Braunsberg jedoch 1551 zum katholischen Glauben zurück.

Wie die gesamte Region war auch Braunsberg von 1558 bis 1583 von Schweden besetzt. Später gehörte die Stadt bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges zu Ostpreußen. Nach 1945, nunmehr zu Polen gehörig, bekam Braunsberg den neuen Namen Braniewo.

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Quelle: money.pl