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Traditionen im Nowy Dwór Gdanski

 

Meliorationspumpen in Osłonka

 

Die ersten Spuren der Besiedlung der Region um Nowy Dwór Gdański reichen bis ins Jahr 2500 v. Chr. zurück. Die Gründung des umfangreichen Netzes an Siedlungen erfolgte aber viel später. Der Durchbruch in der wirtschaftlichen Entwicklung kam mit den neuen Siedlern aus niederländischen und deutschen Regionen. Sie brachten neuartige Methoden der Trockenlegung der riesigen Feucht- und Sumpfgebiete im Weichseldelta mit. Unter anderem legten sie die Polder an, wodurch der Ackerbau erst möglich wurde.

Eine große Bedeutung in der Geschichte Region um Nowy Dwór Gdański hat die Ansiedlung der Mennoniten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, welche wegen ihres Glaubens aus den Niederlanden vertrieben wurden. Sie bauten im Weichseldelta verlassene Anwesen wieder auf und errichteten neue Dörfer. Durch deren Fleiß und die systematische Arbeit erreichte der Landstrich eine wirtschaftliche Blüte. Ihre geheimnisvollen und für die hiesigen Menschen sonderbaren Zeremonien verblassten mit der Zeit, aber dennoch erhielten sich in den Überlieferungen einige Legenden.

Heute findet man noch Spuren dieser Menschen, welche sehr viel für die Entwicklung dieses Landstriches getan haben. Die hölzernen Vorlaubenhäuser und die Friedhöfe der Mennoniten können heute noch besichtigt werden. Aber auch Gebäude in Ziegelbauweise blieben erhalten und scheinen nicht so recht in das hiesige Landschaftsbild zu passen.

Wesentlich für die Trockenlegung der feuchten und sumpfigen Flächen waren und sind die angelegten Kanäle, über welche das Wasser abgeleitet wurde. Da aber ein Teil des Weichseldeltas unterhalb des Meeresspiegels liegt, musste das Wasser abgepumpt werden. In der frühen Geschichte wurden die Pumpen mit Windkraft angetrieben. Später wurden sie durch mechanische Pumpen ersetzt.

Heute sind nur noch wenige Überreste der Windmühlen erhalten. Liebhaber der alten technischen Denkmäler haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Windmühlen zu sichern und wieder aufzubauen. Unter der Leitung von Marek Opitz vom Klub Nowodworski (ein Heimatverein) und Jerzy Domino von der staatlichen Denkmalschutzbehörde in Elbląg begannen Sicherungsarbeiten der Windmühlen. Einige Teile werden im Museum von Nowy Dwór Gdański gezeigt. Die ersten Windmühlen zur Melioration wurden im 14. Jahrhundert von den Kreuzrittern gebaut, aber erst mit den holländischen Siedlern begann die Trockenlegung in großem Stil.

Eines dieser großen Pumpenwerke befindet sich im Landkreis Nowy Dwór Gdański in der Ortschaft Osłonka (der frühere Name war Grenzdorf). Das Aggregat kann 6500 Liter Wasser pro Sekunde abpumpen. Mit dessen Hilfe wird ein Polder von etwa 22032 Hektar trockengehalten. Die Pumpen laufen ständig. Das müssen sie auch, denn sonst würden große Flächen überflutet werden.

Dies geschah Ende des Zweiten Weltkrieges, wo das Weichseldelta sogar bis nach Malbork und Tczew arg mit dem hohen Grundwasserstand und überfluteten Flächen zu kämpfen hatte.

Das Pumpenwerk in Osłonka wurde in den 1930er Jahren gebaut. Zuvor war die Fläche Teil des Weichseldeltas und nicht zu bewirtschaften.

 
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Diesen Artikel präsentiert:
Landkreis Nowy Dwór Gdański
Zwischen dem Weichsel-Delta und dem Frischen Haff.
 

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Quelle: money.pl
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