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Bekannte Personen aus dem Landkreis Hajnówka

 

Tadeusz Rakowiecki - Arzt, Astronom und Literaturliebhaber

 
Der Mediziner Tadeusz Augustyn Rakowiecki (1878 bis 1965) hat sich in der Region um Hajnówka verdient gemacht. Seit 1925 lebte er in dort. Rakowiecki gründete eine Krankenkasse in Hajnówka, Białowieża, Bielsk Podlaski und Siemiatycze und fungierte als deren Chefarzt. Über viele Jahre war er der einzige Arzt in Hajnówka, insbesondere in den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Nach Kriegsende baute er hier ein Gesundheitszentrum auf.

Nachdem Tadeusz Rakowiecki im Jahre 1902 sein Medizinstudium in Warszawa beendet hatte, begann seine Karriere als Arzt im Krankenhaus für Infektionskrankheiten „Heiliger Stanisław“ in Warszawa, wo er als Internist arbeitete. Im Jahre 1904 ernannte man Rakowiecki zum Chefarzt der internistischen Abteilung. Diese Funktion über er mit einer Unterbrechung bis 1914 aus. Die Zeit zwischen 1905 und 1906 verbrachte Rakowiecki als Arzt an der russisch-japanischen Front in der Mandschurei.

Irgendwann las Rakowiecki das astronomische Buch „Kosmografia“ des Mediziniers Jan Jędrzejewicz, was auch bei ihm das Interesse für dieses Fachgebiet weckte.

Im Jahre 1914 heiratete er Pelagia Górska, eine in sozial und kulturell interessierte Frau. Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde Tadeusz Rakowiecki in die russische Zarenarmee einberufen, wo man ihn als Arzt in einem Divisionkrankenhaus einsetzte. Im Jahre 1916 geriet er in Kleinpolen in österreichische Kriegsgefangenschaft. Nach ein paar Monaten kam er jedoch wieder frei und arbeitete in verschiedenen Krankenhäusern in Lublin, Bychowo und Łuków. In letzterem war er von 1922 bis 1925 Leiter des Krankenhauses. Nach einem Konflikt mit dem dortigen Landrat verließ Rakowiecki Łuków und zog nach Hajnówka.

Dort stand ihm nicht die umfangreiche Unterstützung von medizinischen Fachbereichen zur Verfügung. Deshalb war er Allgemeinmediziner, Kinder- und Augenarzt sowie Chirurg und Geburtshelfer in einer Person.

Neben der Medizin ging Tadeusz Rakowiecki seinem Hobby nach, der Astronomie. Im Ergebnis seiner Forschungen gab er zwischen 1928 und 1930 das zweibändige Werk „Drogi planet i komet” (Bahnen der Planeten und Kometen) heraus, was später den Studenten der Astronomie als Lehrbuch empfohlen wurde. Einem Ruf an die Jan-Kazimierz-Universität nach Lwów (Lemberg) lehnte Rakowiecki ab, weil die Astronomie nur sein Hobby war und er seine neue Heimat mit der Natur des Urwaldes von Białowieża über alles liebte.

Doktor Tadeusz Rakowiecki war darüber hinaus ein Liebhaber poetischer Literatur. Im Jahre 1978 bekam die Bibliothek von Hajnówka seinen Namen verliehen.
 
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Landkreis Hajnówka
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Quelle: money.pl
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