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Bekannte Personen aus dem Landkreis Słupsk

 

Preußischer Postminister Heinrich von Stephan wurde in Stolp (heute Słupsk) geboren

 
Der große Verdienst Heinrich von Stephans, welcher am 7. Januar 1831 in der pommerschen Stadt Stolp (dem heutigen Słupsk) geboren wurde, ist die Entwicklung des Postwesen und damit die schnelle sowie erfolgreichreiche Kommunikation mit der Welt. Er gilt als Vater des Postwesens und wurde in der deutschen Fachliteratur als „Bismarck im Bereich der Post“ bezeichnet.

Heinrich war einer der zehn Söhne des Schneidermeisters Friedrich Stephan, welcher auch Stadtverordneter und einer der Ratsherren in Stolp war. Im Alter von 16 Jahren beendete er die Schule und begann seine Postkarriere als Schreiber des hiesigen Postamtes.

In den Jahren 1849 bis 1859 führte sein beruflicher Entwicklungsweg über die Stationen Marienburg (Malbork), Danzig (Gdańsk), Köln und Frankfurt (a.M.) nach Berlin. Wegen seiner Leistungen wurde der erfolgreiche Beamte schnell befördert.

Für seine Verdienste bekam er 1885 den preußischen Adelstitel verliehen. 1895 wurde Heinrich von Stephan zum Minister ernannt und gehörte zur Regierung. Seine Bedeutung für das Land muss groß gewesen sein, denn immerhin behielt er ale einziger hoher Beamter seinen Posten als Kaiser Wilhelm I. abdankte und in Berlin Friedrich III. und Wilhelm II. die Macht übernahmen.

Der in Stolp geborene Stephan wurde durch die Abbildung auf Briefmarken rund um den Globus bekannt. Er war ein großer Reformer des Postwesens. Nicht nur in Preußen, sondern auf der ganzen Welt. Unter seiner Führung wurde die Postkarte eingeführt und eine Gebührenordnung für Pakete und Briefe. Außerdem verbreiteten sich die Telegrafie und Telefonie.

In keinem Land der Welt entwickelte sich das Postwesen so dynamisch wie in Preußen. Aus einer bürokratischen Behörde wurde eine für alle leicht zugängliche Institution. In seiner Amtszeit modernisierte Stephan das Postwesen grundlegend. Über 300 Neuerungen wurden eingeführt.

Seine größte Leistung war jedoch die Schaffung des Weltpostvereins (bekannt als Union Postale Universalle), welcher im Jahre 1874 gegründet wurde. Am 26. Oktober 1877 führte Stephan persönlich das erste Gespräch mit einem Telefonapparat, was zugleich die Geburt des deutschen Fernsprechwesens war. Er war ein Verfechter des Gedankens, für jeden Bürger ein Telefon zu installieren.

Von ihm verblieben nicht nur die Erinnerungen, sondern auch hervorragende Postgebäude (darunter auch im heutigen Słupsk), sondern auch das Weltpostmuseum in Berlin.

Der Name des Postmeisters ist untrennbar mit seiner Heimatstadt Stolp verbunden, wo auch seine Familie lebte. Im Jahre 1901 wurde der Platz vor dem Rathaus nach ihm benannt. Ebenso eines der Gymnasien, welches in der Vorkriegszeit seinen Namen trug.

Heinrich von Stephan identifizierte sich stark mit seiner Heimat und liebte seine Geburtsstadt. Für seine Leistungen bekam von Stephan viele Ehrendoktor-Titel verliehen. Er starb am 8. April 1897 in Berlin.

Stephan bekam für seine Leistungen viele Ehrendoktor-Titel verliehen. Er starb am 8. April 1897 in Berlin.

Eine recht umfangreiche Dokumentation über Heinrich von Stephan finden Sie bei Wikipedia.
 
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Das historische Postgebäude in Słupsk. Foto: Kreisverwaltung


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Landkreis Słupsk
Das karierte Ländchen.
 

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Quelle: money.pl