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Regionale Kultur im Landkreis Słupsk

 

Tradition der Torfstecher: Czarne Wesele - Schwarze Hochzeit

 
Der Arbeitstag der Torf-Stecher war lang und anstrengend. Oft halfen sich die Leute im Dorf gegenseitig. Am Ende eines langen Tages gab es ein gemeinsames Festessen. Der Gastgeber dafür war derjenige, in dessen Gräben gerade der Torf gestochen wurde. Diese alte Tradition griff man in Mittelpommern auf und entwickelte daraus eine Veranstaltung, wo man das Leben der Menschen in der Region kennen lernen kann. Der Name der Veranstaltung leitetet sich vom Torfstechen ab: "Czarne Wesele" (Schwarze Hochzeit). Im Landkreis Słupsk gibt es eine solche "Schwarze Hochzeit“ im "Museum des slowinzischen Dorfes" in Kluki. Mit diesem Fest wird seit dem Jahre 1995 jedes Jahr in der Zeit vom 1. bis 3. Mai die Sommersaison eröffnet. (Hinweis: In Polen sind der 1. und 3. Mai Feiertage und somit arbeitsfrei). Im Mittelpunkt steht das Ausstechen von Torf. Wer von den Gäste keine Sorge hat sich zu beschmutzen, kann selbst versuchen im Graben den Torf zu gewinnen, diesen anzufassen und den typischen Geruch kennen zu lernen. Darüber hinaus präsentiert man während der dreitägigen Veranstaltung recht vollständig das Leben der Slowinzen. In den einzelnen Gehöften des Freilichtmuseums werden alte handwerkliche Traditionen und das tägliche Leben in einem slowinzischen Dorf gezeigt. Beispielsweise sieht man, wie die typischen Dächer gedeckt werden oder Zimmerleute ihre Arbeit verrichten. Die Fischer am Łebsko-Sees zeigen die Herstellung oder Ausbesserung der Netze mit Hilfe spezieller Netznadeln. Die Frauen zeigen, dass sie auch heute noch alte Techniken beherrschen. Die Spinnräder surren, auf Webstühlen werden Stoffe hergestellt und die mechanischen Mangeln streichen die Wäsche glatt. Andere Hauswirtschaften zeigen wie Butter oder Quark hergestellt wird oder wie man den Teig für Brot knetet, bevor die geformten Laibe in die alten Backöfen geschoben werden. Lecker sind auch die Waffeln, die in gusseisernen Formen nach alten Rezepten aus der Vorkriegszeit gebacken werden. Während des Festes kann man auch die Folklore der Region kennen lernen. Musik, Gesang und Tanz gehören dazu, ebenso die typischen Festtagstrachten. Wie bei solchen Anlässen üblich, bieten auch Volkskünstler und Händler ihre Erzeugnisse an. Hier kann man volkstümliche Figuren, Bilder, kaschubische Stickerei, Erzeugnisse aus Bernstein oder Halbedelsteinen, Töpferereiwaren der Necel-Familie, geflochtete Körbe oder andere von Handwerkern hergestellte Produkte kaufen.

Da man hier – vor allem mit der ganzen Familie – den ganzen Tag verbringen kann, werden auch Köstlichkeiten der regionalen slowinzischen Küche angeboten. Zu frischem Brot gibt es Schmalz und saure Gurken, die bereits beschriebenen traditionellen Hefewaffeln und die Suppe słowiński żur, eine regionale Form der in Polen beliebten sauren Mehlsuppe.

Das "Museum des slowinzischen Dorfes" befindet sich etwa 41 km nördlich der Kreisstadt Słupsk innerhalb der Grenzen des Słowiński Nationalparks am westlichen Ufer des Łebsko-Sees.

Besuchen kann man es im Zeitraum zwischen dem 15. Mai und 15. September täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr. Montags jedoch nur bis 15.00 Uhr.

Ab 16. September bis 14. Mai ist von 09.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

An folgenden Tagen ist das Museumsdorf geschlossen: 01. Januar, 01. November, 25.12 und am ersten Osterfeiertag.
 
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Torfstecher bei der Arbeit. Foto: Landkreisverwaltung

 

Folklore-Ensemble in regionaler Festtagstracht. Foto: Landkreisverwaltung

 

Natürlich. Frisch gebackenes Brot gehört dazu. Foto: Landkreisverwaltung

 

Kaschubische Stickerei. Foto: Landkreisverwaltung

 

Zeitreise in die Vergangenheit: Arbeit am Spinnrad. Foto: Landkreisverwaltung

 


Diesen Artikel präsentiert:
Landkreis Słupsk
Das karierte Ländchen.
 

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Quelle: money.pl
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