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Sehenswürdigkeiten in der Region Pommern

 

Kunsthandwerk rund um Starogard Gdański

Die verschwundenen charakteristischen Elemente der traditionellen Holzbebauung in den Dörfer, wie auch Elemente des Volkskunstschaffens erhielten sich vielfach durch mündliche Überlieferungen, in Fabeln, Märchen, Sprichwörtern und in der volkstümlichen Malerei. Aber auch in Tätigkeiten wie Holzbildhauerei, Sticken, Korbflechten, Töpfern, Weben und Scherenschnitt-Arbeiten.

Die Volkskunsttradition in der Region Kociewie haben sich heute in Form des Kunsthandwerks erhalten, welches als Hobby oder als Haupterwerbsquelle betrieben wird. Die geschaffenen Werke erzählen uns viel über Leben der Menschen in in Kociewie, ihr Empfinden für die schöne Natur, deren Wahrnehmung der Welt und den Respekt gegenüber der Arbeit.

Die Töpferei in Kociewie steht auch im Zusammenhang mit Ofensetzerhandwerk und baut auf sehr alten Traditionen auf. Dieses Handwerk ist heutzutage leider nahezu vollständig ausgestorben. Seine Blütezeit erlebt die Töpferei hier im 17. und 18. Jahrhundert. Danach ging es durch die Schwemme an industriell gefertigter Keramik mit dem Handwerk bergab.

Reiche Bauern in Kociewie in dieser Region nutzten eiserne Kochtöpfe, Teller und Besteck aus Zinn bereits im 17. Jahrhundert.

Zentrum des Töpferhandwerks war in Gruczno bei Świecie (Schwetz), im Süden der Region Kociewie. Dort gabe es sogar noch zum Ende des 19. Jahrhunderts fünf Töpfer. Die Produktionspalette war recht vielfältig. Überwiegend waren es Schüsseln, Kannen, große und kleine Töpfe sowie Doppeltöpfchen. Außerdem Gefäße für warme Fußbäder. Später kamen neue Produkte hinzu: Blumentöpfe, Vasen und Aschenbecher.

Neben Geschirr wurden in den Töpferöfen auch Ofenkacheln gebrannt. Dabei gab es zwei unterschiedliche Arten: grün glasierte Kacheln mit geometrischen Figuren und weiß glasierte mit braunen Blumenmotiven. In den Archiven findet man Beweise, dass reiche Bauern bereits im 18. Jahrhundert Öfen mit grünen Ofenkacheln besaßen.

Im Allgemeinen muss man jedoch feststellen, dass die Keramik, welche Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Kociewie entstand, um ein vielfaches bescheidener war als in der benachbarten Kaschubei. Es gibt Beispiele dafür, dass Tradition des Handwerks von da in die Region des Weichseltales übertragen wurde.

Die Technik des Flechthandwerks wird in Kociewie, ähnlich wie in der Kaschubei, seit Jahrhunderten angewendet. Hier in Kociewie verwendet man eine reiche Auswahl von Materialen dafür. In Abhängigkeit des Standortes nutzte man Korbweide, Wachholder oder Haselsträucher für die Anfertigung der Körbe. Für Gürtel und Bänder verwendete man gespleißte Kiefernzweige und Stroh.

Besonders typisch waren gebogene Körbe mit einem bogenförmigen Tragegriff. Als Ausgangsmaterial dienten Wacholder- oder Haselsträucher. Nicht lange zurück verwendete man solche Körbe, mit einem Bezug versehen, zum Transport kleiner Fische oder Lebensmittel.

Außerdem gab es rechteckige Körbe, welche aus gezogenen Spänen von Kiefernholz gefertigt waren, welche man kreuzförmig flechtete.

Noch im vorigen Jahrhundert diente Stroh als Material für die Anfertigung größere zylindrischer Körbe. Diese nutzte man für die Lagerung von Getreide (dies innen mit einem Bezug) oder als Bienenstöcke.

Das Schmiedehandwerk hat ebenfalls eine lange Tradition. Abgesehen von Hufeisen entstanden auch eine große Auswahl an künstlerisch wertvollen Produkten. Dazu zählen beispielsweise aus Blechern gefertigte sehenswerte Wetterfähnchen für Kirchen, Wohnhäuser und Wirtschaftgebäude, aber auch geschmiedete eiserne Wegekreuze. Wetterfahnen in Form eines Hahnen traten selten auf.

Die Produkte der Schmiede findet man auch heute noch in und an alten Häusern. Dort vor allem die Angeln und Beschläge an Türen, Fenstern, und Fensterläden.

Mehr über die alten Handwerkstraditionen erfährt man entweder im ethnografischen Museum in Wdzydze Kiszewskie oder in der Heimatstube des Volkskunstschaffens (ein Klick auf die Fotos vergrößert diese) in der Dorfschule von Wycinek im Süden des Landkreise Starogard Gdański.

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Die Volkskünstlerin Regina Matuszewska. Foto: Landkreisverwaltung

 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Landkreis Starogard Gdański

Zentrum der Kociewie-Region.

 
 

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Quelle: money.pl