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Sehenswürdigkeiten in der Region Ermland und Masuren

 

Die Burg der ermländischen Bischöfe

Die Burg von Olsztyn wurde im 14. Jahrhundert in Stile der Gotik. Heute beherbergt das Objekt das Museum von Ermland und Masuren. Ursprünglich war es der Sitz des Verwalters der Güter des Ermländischen Domkapitel. Der berühmteste Verwalter war Nikolaus Kopernikus, welcher von 1518 bis 1521 dieses Amt bekleidete.

Der größte Burgsaal diente früher als Remter und besitzt ein aus der Zeit um 1520 stammendes feines Kristallgewölbe. Die zwischen 1346 und 1353 erbaute Burg bestand zunächst aus einem Flügel auf der nordöstlichen Seite des rechteckigen Hofes. Der einzige Zugang führte von der Seite des Łyna-Flusses (damals noch Alle genannt)  über eine Zugbrücke. Den südwestlichen Burgflügel errichtete man im 15. Jahrhundert.

Der 40 Meter hohe Turm in der Westecke des Hofes stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts umgebaut, wobei er eine runde Form auf der quadratischen Grundlage erhielt. Zugleich wurde die Schlossmauer bis auf 12 m Höhe aufgestockt und durch einen Ring& niedriger Mauern gestärkt, der zusätzlich mit Basteien versehen wurde. Das System der Schlossmauer wurde ebenfalls mit der Stadtmauer verbunden und so entstand eine der Stadt vorgelagerte Bastion, die den Zugang zu ihr verteidigte.

Die Burg gehörte dem Ermländischen Domkapitel, welches so wie der Bischof des Ermlandes bis 1454 dem Militärschutz des Deutschen Ordens unterstand. In diesem Zusammenhang spielte das Bauwerk eine wichtige Rolle in den Kriegen zwischen Polen und dem Deutschen Orden. Im Jahre 1410 ergab sich die Besatzung nach der Schlacht bei Tannenberg kampflos den Polen. 1414 wurde die Burg von polnischen Truppen nach einigen Tagen Belagerung erneut erobert. Im dreizehnjährigen Krieg (1454 bis 1466) gab es ständig Veränderungen. Ordenstruppen bedrohten nochmals 1521 die Burg und die Stadt. Da war gerade Nikolaus Kopernikus Verwalter des Olsztyner Kammergutes. Die Verteidigung wurde von ihm gut vorbereitet, so dass im letzten Krieg zwischen Polen und dem Deutschen Orden sowohl die Stadt als auch die Burg keine größeren Schäden erlitten.

Im 16. Jahrhundert hielten sich auf der Olsztyner Burg zwei ermländische Bischöfe und zugleich große Schriftsteller auf: Jan Dantyszek – als „erster sarmatischer Dichter“ bekannt – und Martin Kromer, der auch die St. Anna-Kapelle  in der Burg weihte. Letztere befindet sich im südwestlichen Schlossflügel erbaut und hat ein Kreuzgewölbe.

Im Laufe der Zeit verloren die beiden Burgflügel ihre militärische Bedeutung und eigneten sich jedoch auch nicht zu Wohnzwecken. Daher wurde 1758  eine Zufahrt von der Stadtseite gebaut und gleichzeitig an der Stelle ein neuer Burgflügel hinzugefügt. Ein Teil der Wehrmauer und Wirtschaftsgebäude trug man ab.

Im Jahre 1779 nahm der Bischof Ignacy Krasicki auf seinen Reisen öfters Quartier in Olsztyn. Nach Besetzung des Ermlandes durch Preußen (1772) wurde auch die Burg übernommen. Im Jahre 1845 ersetzte man die Brücke über dem Burggraben durch einen Damm und legte den Graben trocken. Zwischen 1901 und 1911 gab es in der Burg eine grundsätzliche Renovierung, indem einige Teile des Bauwerkes umgestaltet und im Kreuzgang ein Fenstergestell eingesetzt wurden.

1921 richtete man in den Burgssälen ein regionales Museum ein. Nach dem Kriegsende entstand im Jahre 1945 in dem Komplex das Masurische Museum, das heute Museum von Ermland und Masuren heißt. Außer den Ausstellungen werden heutzutage auch verschiedene Veranstaltungen im Rahmen des Olsztyner Kultursommers durchgeführt, beispielsweise Abende auf der Burg und "Sonntage in der Burg".

In der Burg befindet sich eine Nikolaus Kopernikus gewidmete Dauerausstellung (in zwei Räumen im Kreuzgang und in einem Saal, der einst die Privatwohnung des Verwalters war). An einer Wand im Kreuzgang zeichnete Nikolaus Kopernikus 1517 eigenhändig eine astronomische Tafel zur Bestimmung der Tagundnachtgleiche.

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Die Burg von Olsztyn. Foto: Maik Veit

 

Die astronomische Tafel von Kopernikus gezeichnet im Kreuzgang der Burg. Foto: Stadtverwaltung

 

 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Stadtverwaltung Olsztyn

Stadt am Jakobsweg

 
 

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Quelle: money.pl