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Auf der Fährte der Wisente - Teil 1: agrotouristische Angebote

 
24.05.2010 - 09:36 Uhr

Die unterschiedlichen Ferienregionen in Polen haben jeweils ihre besonderen Vorzüge. Deutsche Urlauber wählen meist nur die bekannten Landstriche an der Ostseeküste, den Masuren oder in den niederschlesischen Gebirgen. In einer achteiligen Serie stellen wir Ihnen einen Landstrich vor, welcher sich an der östlichen Grenze von Polen befindet: die Umgebung des Urwaldes von Białowieża. Vom Grenzübergang in Frankfurt (Oder) bis nach Hajnówka sind es reichlich 720 Kilometer, für die man etwa 10 Stunden Fahrzeiten einplanen muss. Was man noch im Landkreis Hajnówka unternehmen kann, stellt Ihnen die Tourismusinformation des Landkreises vor. Die Region gehört zur Woiwodschaft Podlaskie.

Der Landstrich an der Grenze von Polen zur Republik Belarus ist unter mehreren Aspekten interessant. Am bekanntesten ist der größte in seiner ursprünglichen Form noch erhaltene Waldkomplex in Europa. Dieser wird innerhalb des Nationalpark von Białowieża besonders geschützt. In den Wälder leben neben den typischen Waldtieren auch Elche und Wisente, welche zu den größten europäischen Säugetieren gehören.

Die Überflutungsflächen der Flüsse Narew und Narewka sind Brut- und Aufzuchtgebiete zahlreicher Vogelarten. Oft findet man auch Spuren der hier lebenden Biber. Wegen der großen Wälder nennt man die Gegend auch "grüne Lunge von Polen".

Wer sich für einen Urlaub rund zwischen Hajnówka und Białowieża entscheidet, findet ein gut ausgebautes Angebot an Fahrrad- und Wanderwegen. Wegen der fehlenden Industrie in der Region ist die Luft besonders rein. Nicht nur in den Beschreibungen der touristischen Prospekte. Wer da aus dem Auto steigt, spürt sofort das besondere Klima.

Außerdem gibt es hier hier eine große Auswahl an Übernachtungsobjekten. Reisegruppen nutzen die großen Hotels. Das architektonisch schönste Hotel "Soplicowo" mit den Schilf gedeckteten Dächern wurde kürzlich leider ein Raub der Flammen.

Für Familien und Urlaubern, welche sich nach wirklicher Ruhe sehnen, sind die Gästezimmer und Ferienhäuser des agrotouristischen Vereins Białowieża zu empfehlen. Hier haben sich die Betreiber privater Ferienobjekte zusammen geschlossen und ein Netz von gemeinsamen Angeboten geschaffen.

Ein großer Vorteil in den Ferienhäusern ist die Wahl zwischen Selbstverpflegung oder Halbpension mit Frühstück und warmen Abendessen. Auf Wunsch werden die Spezialitäten der regionalen Küche angeboten. Ein Großteil der Ferienhausbesitzer ist nebenbei auch Jäger, so dass man Wildgerichte, selbstgemachte Schinken und Würste auf dem Speiseplan findet.

In den Dörfern der Region ist es absolut still. Dies ist ein weiterer Vorteil für lärmgeplagte Stadtbewohner. Der Wind transportiert die Rufe des Kuckucks oder der vielen anderen Vogelarten. In den Teichen quaken Frösche und nur ganz vereinzelt bellt ein Hund.

Für die Wanderungen oder Radtouren durch die Wälder sollte man ein gutes Mittel gegen Mücken einpacken. Diese Plagegeister treten von Zeit zu Zeit an Seen, Flüssen und eben den Wäldern auf.

Durch die Kontakte der Besitzer der agrotouristischen Pensionen kann man zusätzliche Leistungen buchen. Beispielsweise Wanderungen mit deutschsprachigen Fremdenführern oder Kutschfahrten durch die Waldgebiete. In der Urlaubssaison verkehrt euch eine Schmalspurbahn durch den Urwald von Białowieża.

Wegen der Lage an der Grenze und dem sich vor dem Zweiten Weltkrieg oft verschobenen Verlauf der Grenze findet man in diesem Landstrich zahlreiche Spuren der weißrussischen Kultur. Sichtbare Zeichen sind die zahlreichen orthodoxen Kirchen und der Baustil der hölzernen Architektur. Aber auch die Kleidung, besonders der älteren Frauen und die Folklore der Region ist stark mit der östlichen Kultur verbunden.

Im nächsten Teil diese Serie "Auf der Fährte der Wisente" stellen wir Ihnen die Volkskunst, Motive der volkstümlichen Malerei und die orthodoxe Religion in den Holzhäusern der Bewohner vor.

Bereits erschienen:

Teil 1 agrotouristische Angebote

Teil 2 volkstümliche Malerei in Wohnhäusern

Teil 3 Naturkundemuseum von Białowieża

Teil 4 Nationalpark von Białowieża

Teil 5 Wisent-Schaureservat

Teil 6 Der Wodka mit dem Wisent-Gras

Teil 7 Regionale Küche im Białowieża-Urwald

Teil 8 Gotteshäuser im Landkreis Hajnówka

Die Ferienhäuser, welche zum agrotouristischen Verein Białowieża gehören, sind mit einheitlichen Hinweistafeln versehen. Hier die Häuser von Helena und Jan Gwaj in Białowieża.

Wer bei Roman Wołowycki in Białowieża Urlaub macht, kann an dem zum Grundstück gehörenden Fischteichen angeln.

Im Dorf Kruhlik am künstlich angestauten Haff "Siemianówka" findet man die Ferienhäuse Kalina und Kalinówka.

Überall in der Region kann man mit Pferdekutschen durch die Waldgebiete fahren. Hier im Dörf Łozice bei Hajnówka.

Folkloreprogramm des Ensembles "NAREWCZANKI" im Ferienobjekt "Bora Zdrój".


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