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Sanok - Auf den Spuren des braven Soldaten Schwejk

 
14.10.2013 - 09:58 Uhr

Die Stadt Sanok (Woiwodschaft Podkarpackie - Karpatenvorland) sollte man bei einer Reise in den Südosten der Republik Polen unbedingt besucht haben. Die Kreisstadt, welche am Fluss San gelegen ist, hat eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Man kann sie durchaus als Tor zum Bieszczady-Gebirge bezeichnen. Am Marktplatz von Sanok sieht man am Baustil der Gebäude die Einflüsse der Vergangenheit, als die Stadt zu Österreich gehörte. Am 20. Januar 1339 nach Magdeburger Stadrecht gegründet, gelangt Sanok 1340 zum Herzogtums Przemyśl. 1344 wird Sanok eine freie Königsstadt unter Kasimir dem Großen und gehörte zum Königreich Polen.

Im Jahre 1772 im Zuge der ersten polnischen Teilung gelangt Sanok zu Österreich. Bekannt ist die Region als Galizien, welches sich vom Südosten Polens bis in den Westen der heutigen Ukraine erstreckte.

Einst war es eine multikulturelle Gegend. Neben katholischen und griechisch-orthodoxen Bevölkerungsgruppen lebte hier eine große jüdische Gemeinde. Der brave Soldat Schwejk (eine Figur aus einem Roman von Jaroslav Hašek) ist auch mit der Stadt Sanok verbunden. Er sitzt als Skulptur auf einer Bank in der Nähe des Marktplatzes in der Altstadt.

Ein besonderer Schatz ist die Sammlung wertvoller Ikonen im historischen Museum von Sanok, welches sich in der Burg hoch über dem Tal des Flusses San befindet.

Weitere Ausstellungen im Museum widmen sich u.a. der Sakralkunst in katholischen Kirchen, der Kunst der Gegenwart sowie der Archeologie und Geschichte der Region des Sanoker Landes. In diesem Jahr gibt es noch eine Sonderausstellung, welche dem nicht nur in Polen bekannten Künstlers Zdzisław Beksiński gewidmet ist, der 1929 in Sanok geboren wurde.

Einen nahezu vollständigen Überblick über die etnographische Zusammensetzung der Bevölkerung, deren Leben und der Architektur der Volksgruppen bekommt man im etnografischen Freilichtmuseum, welches Skansen genannt wird. Dort findet man auf einem großen Areal originale Wohngebäude, Werkstätten und Kirchen, welche aus verschiedenen Teilen der Region zusammengetragen wurden.

Bis zum Jahre 1947 lebten in der Region die russischstämmigen Volksgruppen Łemken und Bojken sowie polnische und jüdische Einwohner. Die unterschiedlichen Traditionen spiegeln sich in den Gebäuden wider.

In den vergangenen Jahren wurde das Freilichtmuseum im eine weitere Attraktion reicher. Mit europäischen Fördermitteln baute man dort einen Marktplatz nach, wie er einst für Galizien typisch war.

Der "brave Soldat Schwejk" sitzt auf einer Bank in der Fußgängerzone der Straße ulica 3 in der Stadt Sanok. Maja. Foto: Maik Veit

Im Gebäude des ehemaligen Landratsamtes am Marktplatz von Sanok befindet sich heute die Stadtverwaltung. Foto: Maik Veit

Im Marktplatz spürt man besonders die Atmosphäre der östereichisch-ungarischen Vergangenheit der Stadt. In der Mitte die Klosterkirche der Franziskaner, links das frühere Rathaus. Foto: Maik Veit


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Quelle: money.pl