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Ermländischer Wallfahrtsort Chwalęcin

 
15.10.2013 - 07:40 Uhr

Einer der acht Wallfahrtsorte im "Heiligen Ermland" ist die Kirche in Chwalęcin. Das kleine Dorf in der Gemeinde Orneta ist nahezu unbekannt und daher auch nicht leicht zu finden. Wer es gefunden hat, steht vor einem verschlossenen Tor, denn Gottesdienste gibt es nur selten. Gut zu wissen, dass es eine Frau gibt, welche den Schlüssel hat und auf Anfrage die Tür öffnet. Sie wohnt in dem Haus gegenüber der Kirche. Gegen ein kleines Trinkgeld lässt sie Besucher zur Besichtigung in die Kirche, um vor allem die spätbarocke polychrome Deckenmalerei anzusehen, welche 14 Szenen der Legende vom heiligen Kreuz darstellen. Das schwarze Kruzifix befindet sich über dem Hauptaltar, welcher aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Das Dorf Stegmannsdorf (heute Chwalęcin) wurde im Jahre 1349 durch das ermländische Dorfkapitel angelegt. Hier wohnten einst unfreie Bürger nach dem Kulmer Stadtrecht. Zwischen 1720 und 1727 baute man die dreischiffige Kirche, welche man heute ansehen kann, nach Plänen des Wormditter Baumeisters Christoph Reimers. Die Inneneinrichtung ist in einem spätbarocken Stil ausgeführt, die Fassade ist klassizistisch mit einfachen Formen. Umgeben ist das Gotteshaus von einem Arkadengang. An den Ecken befinden sich kleine Kapellen.

Um das Jahr 1400 herum fand man am Fluss Walsche im Wald von Applau ein schwarzes Kruzifix, welches offenbar von durchziehenden Söldnern mitgenommen und dann weggeworfen wurde. Man brachte es in die Kirche nach Wusen (heute Osetnik). Auf wundersame Weise verschwand es von dort und man fand es erneut an der gleichen Stelle im Wald. Erneut nach Wusen zurückgebracht und gut befestigt, verschwand es erneut und wurde erneut im Wald gefunden. Nun baute man am Fundort eine hölzerne Kapelle, wo sich angeblich immer wieder Wunder ereignet haben sollen.

Heute macht Chwalęcin einen verarmten Eindruck. Das einstige Pfarrhaus steht leer, die übrigen Häuser sehen ungepflegt aus und wurden offenbar seit einer Ewigkeit nicht mehr saniert.

Die Region gehört zum Landkreis Lidzbark Warmiński.

Die Pilgerkirche in Chwalęcin ist ein Geheimtipp für Besucher des "heiligen Ermlandes". Fotos: Maik Veit /polen-news24

Einmalige polychrome Deckenmalerei.

Ein Arkadengang umgibt das Gotteshaus.

Eingangsportal der Kirche.


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Quelle: money.pl