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Orthodoxe Einsiedelei am Narew-Fluss

 
05.10.2011 - 09:10 Uhr

Normalerweise sind Einsiedeleien der Mönche für die Öffentlichkeit geschlossen und nur an wenigen Tagen im Jahr für Besucher zugänglich. Anders im Dorf Odrynki im Landkreis Hajnówka (Woiwodschaft Podlasie) an der weißrussischen Grenze. Dort baute sich der Mönch Gabriel mit Hilfe der Gläubigen der Region seine Einsiedelei. Unmittelbar am Fluss Narew gelegen, umgeben von einem sumpfigen Gelände, gelangt man dorthin nur auf einem etwa 800 Meter langen hölzernen Pfad.

Auf dem Gelände gibt es eine hölzerne Kirche, zwei Kapellen, ein Wohngebäude und einen Bau, in welchem für die Pilger Mahlzeiten gekocht werden und wo man Andenken kaufen kann. Verkauft werden auch Heilkräutertees nach einem Rezept von Mönch Gabriel und Honig aus den Bienenstöcken im Areal der Einsiedelei.

Irgendwann, so erzählt der Mönch den alle hier Ojciec Gabriel nennen, werde er seine Einsiedelei schließen und in Abgeschiedenheit leben. Doch den Termin kennt er noch nicht. Bis dahin kommen fast täglich Pilger zu ihm. Sie bekommen hier neben Beratung in religiösen Fragen eine warme Mahlzeit und Tee mit Heilkräutern.

Der Ort, an welchem sich die Einsiedelei befindet hat eine lange Geschichte. Im Jahre 1518 fand Fürst Iwan Michailowicz Wiśniowiecki eine Ikone des Heiligen Antoni Pieczenski und stifte ihr eine Kapelle hier am Narew-Fluss. 1529 erhielt der Woiwode von Nowogrod Aleksander Chodkiewicz die Güter an rechten Ufer des Flusses Narew und 1549 übernahm diese sein Sohn Grzegorz.

Im Jahre 1572 stifteten Katarzyna Wiśniowiecka und ihr Sohn Aleksander den Mönchen des orthodoxen Klosters Suprasl hier in der Heide von Błudowska eine Einsiedelei (Skit).

Das war der Anfang einer langen Geschichte, welche mit dem Bau eines Klosters begann. Hier wohnten orthodoxe Mönche, welche aus dem Kloster Suprasl vertrieben wurden. Im Jahre 1657 zerstörte man in den Kriegswirren dieses Kloster. Zudem versuchten die Jesuiten die orthodoxen Mönche zu vertreiben. 1824 wurde das Kloster vollständig aufgehoben.

Ab dem Jahre 1916 lebte auf dem Gelände des einstigen Klosters der Einsiedlermönch Trofim Adamowicz Dubko. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich hier der Kult des heiligen Antoni Pieczenski von Narew.

Im Jahr 2005 begann die neue Geschichte der heutigen Einsiedelei. Olga Pietruczuk-Zajkowska kaufte das Gelände und stellte es für eine orthodoxe Einsiedelei zur Verfügung. Ein Jahr später brachte der Mönch Gabriel die Ikone heiligen Antoni Pieczenski hierher. Später entstanden eine Kapelle an der Wasserquelle und eine weitere Kapelle.

Am  15. August 2009 fand die erste heilige Liturgie in der Einsiedelei statt. Die hölzerne Kirche wurde 2010 gebaut.

Einsiedelei Odrynki im Landkreis Hajnowka an der weißrussischen Grenze. Gern unterhält sich der Mönch Gabriel mit Pilgern und Besuchern. Fotos: Maik Veit (5)

Die Einsiedelei ist von Überflutungsflächen des Narew-Flusses umgeben.

Blick ins Innere der Kirche.

Abgeschieden, aber nicht weltfremd. Mönch Gabriel schaut sich Fotos in der Digitalkamera an.

Wanderung zur Einsiedelei.


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Quelle: money.pl