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Kochrezepte aus der Region Podlasie Region

 
 

Białowieski-Lindenblütenhonig

Kurzbeschreibung: Dieser bekannte Honig ist ein aus der Region des Białowieża-Urwaldes stammendes regionales Produkt, welchen man nur hier als „Lipiec białowieski“ kaufen kann. Dabei gibt es zwei Arten: in flüssiger Form (wird hier patoka genannt) und als lang lagernder Honig, welcher in Polen Krupiec heißt. Der Name „Lipiec białowieski“ unterstreicht die Herkunft des Honigs: vom Nektar der Lindenblüten. Wenn Honig im Namen „spadziowy“ trägt, dann wird er aus Honigtau hergestellt, entweder von Laub- oder von Nadelbäumen.

Zutaten: Lindenblüten

Zubereitung: Für den „Lipiec białowieski” verwendet man den Honignektar der kleinblättrigen Linde, welche im Białowieża-Urwaldes in zwei unterschiedlichen Waldgebieten auftritt. Entweder im frischen Mischwald oder einem Mischwald mit feuchtem Untergrund.

Neben dem reinen Lindenblütenhonig verkauft man hier auch gemischten Honig, welcher neben Lindenblüten auch Honigtau von Laub- oder Nadelbäumen enthält. Um unter dem Namen „Lipiec białowieski” verkauft zu werden, muss der Honig überwiegend aus den im Urwald vorhandenen Baumarten gewonnen werden, welche in dem Jahrhunderte alten Waldgebieten des Białowieża-Urwaldes wachsen.

Dieses Gebiet ist allgemein bekannt bekannte und wird von Naturfreunden sowie Forstleuten aus der ganzen Welt gern besucht. Der Urwald ist durch eine Grenze getrennt. Der westliche Teil befindet sich in Polen und der östliche Teil gehört zur Republik Belarus.

Die Tradition, Herkunft und Geschichte dieses „Lipiec białowieski“-Honigs kann man bis in die polnische Geschichte zurückverfolgen. Der polnische Schriftsteller Henryk Sienkiewicz reiste im Jahre 1882 gemeinsam mit seinem Freund, dem Naturforscher und Ethnografen Zygmunt Gloger in den Białowieża-Urwald. Seine Erinnerungen an die Reise beschrieb Gloger in der Publikation "Białowieża w albumie" (Białowieża im Album), welche im Jahre 1903 in Warszawa herausgegeben wurde.

In diesem Buch erinnerte er sich an die in dieser Region vorkommenden Linden und schrieb: …Zu diesen Bäumen gehören die honiggebenden Linden, welche hier gleichmäßig hoch wachsen, gerade fast wie Kiefern, mit einer nicht all zu großen Krone aus Ästen an der Spitze... Wer nur die Gartenlinde kennt, mit ihren typischen Äste, welche bis zum Boden reichen, wird hier inmitten der Białowieża-Linden stehen und fragen: Was sind das nur für Bäume. Auf diesen erhabenen Kronen sammeln die Bienen einen Lindennektar, nicht nur weiß wie rahmige Butter, sondern unterscheidet sich wesentlich durch seinen Geschmack und Geruch von allen Gartenlinden, und durch seinen märchenhaften Preis. Vielleicht, weil sich hier im Urwald nur wenige Einwohner mit der Imkerei befassen oder weil die hiesigen Linden bei Sammlern aus der Ferne nicht bekannt sind, kommt zu dem Preis mehrmals ein Topf (mit der Wage verkaufen beherrschen sie hier noch nicht) für 15 Rubel hinzu.

Geschmack und Geruch

Der Honig aus den Lindenblüten hat ein sehr starkes Aroma, ähnlich wie der Geruch von Blumen. Sein Geschmack ist süß mit einer Spur von bitterem Nachgeschmack, leicht brennend.

Honig, welcher von Nadelbäumen stammt, hat einen starken leicht würzigen oder harzigen Geruch. Er zeichnet sich durch einen milden, leicht süßen und harzigen Geschmack aus. Honig aus Blüten der Laubbäume riecht weniger stark, aber dennoch würzig. Der Geschmack ist mild und eine winzige Spur sauer.

    

Bei den Imkern bekommt man den Lindenblütenhönig aus Bielowieża. Fotos: Archiv der Landkreisverwaltung Hajnówka

 

 

 
Diesen Artikel präsentiert:
Landkreis Hajnówka
Im Land der Wisente und offenen Fensterläden.
 

 

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Quelle: money.pl