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Ausstellungsbereich im Freilichtmuseum Skansen Olsztynek

 

Tiere im Freilichtmuseum

Die ethnografischen Freilichtmuseen der volkstümlichen Bauweise (in Polen Skansen genannt) vermitteln die Geschichte der Regionen auf besonders lebendige Weise. Hier erlebt man konkret und praktisch, wie das Leben auf dem Land in den vergangenen Jahrhunderten tatsächlich war. Die Wohngebäude werden nicht als leere Hülle gezeigt, sondern mit komplettem Hausrat. Gerade so, als wären die Bewohner nur mal zur Arbeit auf das Feld gegangen.

Hier in Olsztynek findet man die Ausstellungsobjekte sogar richtig belebt vor. Nicht mit Menschen, aber dafür mit richtigen Tieren. In verschieden Bauernhöfen des Museums, aber auch auch auf den Wiesen und Wegen zwischen den Gehöften begegnet man auf Schritt und Tritt unterschiedlichen Tierarten.

Da die Museen unter wissenschaftlichen Aspekten geführt werden, sind hier nur Tiere zu finden, welche im direkten Zusammenhang mit den gezeigten Regionen, deren volkstümlicher Bauweise und den regionalen Traditionen stehen. Die heute bekannten und hochgezüchteten Rassen sucht man vergebens. Vielmehr wird Wert auf Rückzüchtungen gelegt, um den Besuchern die einst hier auf den Dörfern vorhandenen Tierbestände zu zeigen.

Landarbeit war immer mit Pferden verbunden. In Olsztynek findet man zwei unterschiedliche Pferderassen. Im Ermland und im Tal der unteren Weichsel besaß man einst Kaltblüter vom Typ Sztum, eine einfache und stabile Rasse, welche ideal für den Ackerbau, aber auch für Transportarbeiten im Wald war. Durch den Zweiten Weltkrieg und die Umsiedlung der einstigen Bewohner verschwand ein großer Teil dieses Tierbestandes. Eine Ähnlichkeit haben die Pferde mit der Rasse Rheinisch-Deutsches Kaltblut.

Die zweite Pferderasse ist vom Typ Konik Polski, welche mit den Tarpanen verwandt sind und besonders in Ostpolen vorkamen.

Die Pferde stehen aber nicht nur auf der Koppel, sondern werden innerhalb des Museums für Feldarbeiten eingesetzt. Bei Veranstaltungen des Museums können Kinder auch auf den Pferden reiten.

Interessant sind auch die Schafe der Rasse Ostpreußische Skudde, welche in einem Gehöft innerhalb des Museumsbereiches Ermland zu finden sind. Auch diese Rasse verschwand nach dem Kriegsende zusammen mit den einstigen Bewohnern und steht heute auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Durch die Zusammenarbeit des Museums mit des Landkreises Olsztyn und dessen deutschen Partnerlandkreis Osnabrück gelang es, eine kleine Schafherde im Museum aufzubauen.

Die Ziegen auf den Wiesen sind neben den Kaninchen und einigen Katzen die Lieblingstiere der Kinder.

Zu den Nutztieren, welche auf den Bauernhöfen nicht fehlen dürfen sind Hühner, Truthähne und Gänse. Zu den Nutztieren, welche auf den Bauernhöfen nicht fehlen dürfen sind Hühner, Truthähne und Gänse. Auch diese hier anzutreffenden Tiere gehören zu einfachen und ursprünglichen Rassen, so wie sie die Bauern im Ermland, Masuren und im Tal der unteren Weichsel über Jahrhunderte in ihren Ställen hatten.

Bearbeitung: Maik Veit
 
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Kaltblüter vom Sztum-Typ. Foto: Maik Veit
 

Truthähne, wie sie einst häufig im Ermland zu finden waren. Foto: Maik Veit
 

Auch die Kühe sind vom ursprünglichen Typ. Foto: Maik Veit
 

Skudde-Schafherde im Museum. Foto: Maik Veit

Diese Hühnerrasse war einst im Ermland sher populär. Foto: Maik Veit

Diesen Artikel präsentiert:
Muzeum Budownictwa Ludowego - Park Etnograficzny w Olsztynku
Volkstümliche Bauweise lebendig dargestellt.
 

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Quelle: money.pl