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Ausflugstipp für die Region Ermland und Masuren

 

Spaziergang durch die Stadt Nowe Miasto Lubawskie

Start: Marktplatz

Ziel: Marktplatz

Entfernung: 1 km

Zeitdauer: 1 Stunde

Den Stadtspaziergang beginnen wir auf dem Marktplatz. Dort befindet sich eine früher evangelische Kirche, welche anstelle des im Jahre 1806 abgebrannten mittelalterlichen Rathauses errichtet wurde. Die Kirche ist heute kein Gotteshaus mehr, sondern ein im Jahre 1958 eingerichtetes Kino "Harmonia" [1].

Gegenüber sieht man zwei weitere Objekte. In der zum herunterladen angebotenen Karte sieht man ein mit der Nummer [2] gekennzeichnetes Gebäude. Hier wurde zwischen 1921 und 1939 die Zeitung Drwęca gedruckt. Das Gebäude kaufte im Jahre 1938 die Firma Drwęca - Drukarnia i Księgarnia. Daneben befindet sich das heutige Rathaus [3], welches auf den Grundstücken 44-46 südlich des einstigen Marktplatzes in den Jahren 1776–77 gebaut wurde. Seit 1975 befindet sich hier die Stadtverwaltung.

Der Weg führt uns weiter zur Straße ul. Kościelna, wo sich die gotische Apostel-Thomas-Kirche befindet [4]. In dem Gotteshaus befindet sich der größte Komplex von Wandgemälden, welche zwischen 1600 und 1650 entstanden. Im zweiten Joch des Hauptschiffes wird auf dem Bild die Belagerung der Stadt durch die Schweden aus dem Jahre 1628 dargestellt.

Die Kirche [5] trägt Kraft des Dekrets "Sacra Congregatio pro Cultu Divino" von Papst Paul VI. ab dem 21.10.1971 den Titel "Kleine Basilika" und ist seit 2012 auch eine Stiftskirche. Im Inneren kann man eine der wenigen in Polen noch erhaltenen Messing-Grabplatten aus dem Mittelalter ansehen. Auf dieser ist Kuno von Liebenstein, ein Großkomtur des Deutschen Ordens, in voller Ausrüstung dargestellt.

Wertvollstes Objekt der Kirche ist die Figur der Gottesmutter Łąkowska [6]. Sie gehört zu Kreisen der "schönen Marienfiguren". Im Jahre 1882 wurde sie aus dem abgebrannten Kloster Königlich Lonk (heute Łąki Bratiańskie) hierher gebracht.

Am Rande des mittelalterlichen Stadtgebiets findet man einen Teil der noch erhaltenen Linienmauern und eckige Schalenbasteien. Neben der Apostel-Thomas-Kirche steht der untere Teil einer runden Schalenbastei [7].

Der Weg führt uns durch die Straße ul. Działyńskich. Das Haus Nummer 6 ist eine prächtige Villa von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert [8].

Schräg gegenüber befindet sich das Gebäude des heutigen Gymnasiums [9], welches 1897/98 erbaut wurde und einst 41.000 Reichsmark kostete. Zwischen 1895 und 1905 wuchs das Stadtareal um 39 Hektar und die Anzahl der Wohnhäuser stieg von 234 auf 315.

In der Straße ul. Kazimierza Wielkiego steht mit der Nummer 2 ein weiteres Bürgerhaus aus dem Jahre 1899 [10]. Das Gebäude hat die Form eines langgezogenen Rechtecks.

Das Bürgerhaus aus dem 20. Jahrhundert in der gleichen Straße hat die Form eines Buchstabens L [11].

Ein paar Schritte weiter, in der Straße ul. Okólna steht die noch erhaltene Bastei des früheren Lonker-Stadttors [12]. Das ursprüngliche Torsystem umgab eine Barbakane, welche über die Mauerlinie hinweg errichtet wurde und aus zwei runden Basteien bestand. Über den doppelten Wassergraben führte einst eine Brücke.

Ein Kreuz und eine Tafel mit den Namen der Opfer in der Straße ul. Okólna [13] erinnert an den 7. Dezember 1939, welcher als schwarzer Donnerstag in die Geschichte einging. An diesem Tag wurden hier durch den Verband "Selbschutz" Gefangene öffentlich erschossen.

Die Brodnica-Bastei [14], einst auch Kurzętnicka genannt, flankierte hier die frühere Toreinfahrt. Sie ist ein noch erhaltenes Element des Stadtverteidigungssystems aus dem 14. Jahrhundert.

Im 19. Jahrhundert war hier das Stadtarchiv untergebracht und seit dem Jahr 1959 befindet sich an dieser Stelle das Heimatmuseum das Lubawska-Landes [15]. Zu den Exponaten gehören unter anderem ein Weihrauchgefäß aus Bronze, eine alte bemalte Truhe, eine Weber-Werkstatt aus dem Jahre 1850, landwirtschaftliche Geräte aus dem Jahre 1740, ein patentiertes Modell eines Kleinbootes aus dem Jahre 1911, welches zur Rettung Schiffbrüchiger havarierter U-Boote diente, sowie Steinäxte aus der Epoche der jüngeren Steinzeit und Gebrauchsgefäße aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

 
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Diese Datei können Sie herunterladen. Der Link befindet sich unter dem Stadtwappen.

 

Rathaus.

 

Brodnica-Torturm.

 

Marktplatz.

 

Evangelische Kirche, welche heute ein Kino ist.

 

 
Diesen Ausflugstipp präsentiert Ihnen:

Stadtverwaltung Nowe Miasto Lubawskie

Ferienregion in Südwest-Masuren
 
 
 
Weitere Infos im Internet:
Beschreibung des Spaziergangs herunterladen
 
 
Hier finden Sie Karten aus der Region:
 
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Quelle: money.pl