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Ausflugstipp für die Region Großpolen

 

Gniezno - Die Wiege des polnischen Staates

Start: Kurobjekt Solanki Inowrocław

Ziel: Gniezno

Entfernung: 66 km

Zeitdauer: 6 Stunden

Vom Kurort "SOLANKI" in Inowrocław aus kann man sowohl mit dem eigenen Auto oder einem Bus nach Gniezno gelangen. Dafür sollte man etwa 6 Stunden einplanen.

Wir verlassen Inowrocław in südliche Richtung auf der Straße mit den Nummern 15 und 25. In Strzelno bleiben wir auf der Straße 15, welche direkt nach Gniezno führt. In Gniezno angekommen verlassen wir die Straße 15 nicht, sondern folgen dem Verlauf. Im Stadtgebiet trägt sie den Straßennamen ul. Trasa Zjazdu Gnieznieńskiego. Erkennen wir auf der linken Seite einen See, biegen wir vor diesem nach links ab und erreichen so das Stadtzentrum.

Hier suchen sollten Sie sich einen Parkplatz suchen. Vor der Kathedrale und am Markplatz ist Parken nahezu unmöglich.

Die Stadt Gniezno (damals Gnesen) zählt heute etwa 72.000 Einwohner und liegt eingebette in eine Seen- und Hügellandschaft in der Wojwodschaft Wielkopolska (Großpolen). Hier in dieser Region begann vor mehr als 1000 Jahren die Geschichte des polnischen Staates. Hier residierte der Fürst Mieszko I., welcher aus der Piastendynastie stammte. Einige Kilometer westlich von Gniezno, am Lednicki-See, lies sich der Fürst im Jahre 966 taufen und nahm damit den christlichen Glauben an. Dieser Zeitpunkt markiert den Beginn des polnischen Staates. Gnesen wurde zur ersten polnischen Hauptstadt.

Im Jahre 1000 nach Christus, es regierte Boleslaw der Tapfere, ein Sohn von Mieszko I., pilgerte der deutsche Kaiser Otto III. zu den Reliquien des Heiligen Adalbert nach Gniezno. Beide Herrscher trafen sich und in der Folge wurde das ältestes polnische Erzbistum gegründet. Boleslaw I., der auch den Beinamen Chroby trug, wurde immer mächtiger. Schon im Jahre 1025 war er der erste König von Polen. Aber schon im Jahre 1038 verlor Gnesen den Titel der Hauptstadt.

Der Dom Maria Himmelfahrt, das heutige Wahrzeichen der Stadt, wurde bereits 965, also ein Jahr vor der Taufes Mieszko´s I. begonnen. Überlieferungen zufolge wurde er zweimal geweiht. Einmal 1064 und zum zweiten Mal im Jahre 1097. 

Besonders wertvoll ist die heute noch erhaltene zweiflügelige Tür aus Bronze aus dem Jahre 1170. Auf einem Flügel wird in einem Zyklus mit 18 Reliefs das Leben des Heiligen Adalberts dargestellt. Der zweite Flügel zeigt Szenen von der Christianisierung der heidnischen Pruzzen.

Im Inneren der Kathedrale sieht man u.a. eine barocke bronzene Truhe und die Reliqiuen des Heiligen Wojciech.

In Gniezno sind auch noch die Filialkirche Hl. Georg, die Klosteranlagen vom Ritterorden des Heiligen Grabes und der Franziskaner sehenswert. Weitere spätgotische und spätbarocke Kirchen zeugen von der Pracht er ersten polnischen Hauptstadt.

In Gniezno gibt es das interessante Museum vom Anfang des polnischen Staates (Początków Państwa Polskiego). Die Internetseite des Museums ist manchmal leider nicht aufzurufen.

Etwa 15 Minuten von Gniezno entfernt (westlich) befindet sich ein Freilichtmuseum (Skansen) mit Blockhäusern, Windmühle und Stallungen, die einen Einblick in das Leben der Menschen vergangener Jahrhunderte gewähren. In Internet gibt es Informationen über das Museum der ersten Piasten von Lednica.

Ebenso interessant ist die inmitten eines malerischen Sees gelegene Insel Lednicki, auf der Ausgrabungen auf eine Besiedlung in der polnischen Gründungszeit hindeuten.

 
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Die Kathedrale von Gniezno. Foto: Maik Veit

 
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Weitere Hinweise:

Hier finden Sie eine Internet-Karte mit der Anreise nach Gniezno.


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