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Ausflugstipp für die Region Pommern

 

Ein Spaziergang durch die Weichselstadt Tczew

Start: Parkplatz an den Weichselbrücken

Ziel: Parkplatz an den Weichselbrücken

Entfernung: 3 km

Zeitdauer: 3 Stunden

In diesem Artikel empfehlen wir Ihnen einen Spaziergang durch die Stadt Tczew, wo man an sehenwerten Gebäuden vorbei kommt und dabei etwas über die Entwicklung der Stadt seit dem Mittelalter erfahren kann. Die Stadtverwaltung Tczew bietet eine Datei (rechte Maus-Taste und "Ziel speichern unter") zum herunterladen an, wo auf Seite 2 der Spaziergang durch die Stadt in deutscher Sprache beschrieben ist (Hinweis: Diese Datei ist im Format pdf und hat eine Größe von etwa 4,2 MB).

Einige dieser Punkte wollen wir Ihnen näher vorstellen.

Das Auto kann man auf dem großen Parkplatz am Boulevard neben den denkmalgeschützten Weichselbrücken abstellen.

Überreste der alten Stadtmauern

Das alte Tczew war schon im 12. Jahrhundert von einem Verteidigungswall umgeben. Dieser war in einer Konstruktion aus Erde und Holz. Im 14. Jahrhundert entstanden Stadtmauern, welche aus Ziegeln errichtet waren. Das Verteidigungssystem komplettierten Basteien und Türme. Insgesamt waren die Mauern 1270 Meter lang. Aus Dokumenten kann man entnehmen, dass im 16. Jahrhundert die Stadt über fünf Tore zu erreichen war. Außerdem gab es zwei Furten sowie 12 Türme und verstärkte Basteien.

Von diesem Verteidigungssystem blieben nur wenige Fragmente erhalten. Man findet sie heute an den Straßen ul. Zamkowa, Wodna, Rybacka, Podmurna, Krótka und der Straße ul. J. Dąbrowskiego. Ziel der Stadtverwaltung ist es, schrittweise diese Fragmente zu restaurieren und ein Stück der denkmalgeschützten Stadtmauer wieder herzustellen.

Mittelalterliche Stadtstruktur in der Altstadt

Aus dem Mittelalters überdauerten nur wenige zusammenhängende Abschnitte der einstigen Stadtstruktur die Jahrhunderte. Hier in Tczew gibt es noch einige schmale Gassen, die nicht nur die Namen aus dieser Zeit noch besitzen, sondern auch den Reiz der damaligen Zeit. Garncarska (Töpfergasse) Kościelna (Kirchstraße), Podmurna (Unter der Stadtmauer), Rybacka (Fischergasse) und Zamkowa (Schlossgasse).

Der Plac Hallera (Haller-Platz) bildet den zentralen Platz in der Altstadt. Heute ist er umgeben von Mietshäusern im Jugendstil, welche aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammen. Interessant ist aber, dass sie auf den Fundamenten mittelalterlicher Gebäude stehen.

Pfarrkirche "Erhöhung des Heiligen Kreuzes"

Dieses Gotteshaus ist das älteste noch erhaltene Baudenkmal in der Stadt. Es wurde im 13. Jahrhundert als dreischiffige Kirche im Stile der Weichselgotik gebaut. Die Innenausstattung, so wie wir sie heute vorfinden, entstand jedoch im Barock.

Interessant sind hier die Fresken heilig gesprochener Frauen, welche sich in Nischen der Kirche befinden, die bei Renovierungsarbeiten im Jahre 1993 freigelegt wurden.

Einstige Dominikaner-Kirche Hl. Stanisław Kostka

Der Dominikaner-Orden kam nach Tczew auf Bitten des Pommerellenherzogs Mestwin II., welche im Jahre 1289 eine Stiftungsurkunde ausstellte, welche den Bau eines Gotteshauses ermöglichte. In dem übergebenen Gebiet bauten die Mönche im 14. Jahrhundert ein Kloster und eine Kirche im Stile der Gotik. Das Besondere daran ist der achteckige Turm.

Nach Auflösung des Ordens wurde das Klostergebäude umgebaut und später als Schule genutzt. Die Kirche verwalteten die Protestanten bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Seit dem gehört das Gotteshaus wieder der katholischen Kirche.

Holländerwindmühle als Wahrzeichen der Stadt

Alte hölzerne Windmühlen gibt es in diesem Teil von Polen nur noch sehr wenige. Eine davon steht auch in Tczew. Diese ist vom Holländer-Typ, was bedeutet, dass auf einem gemauerten Sockel ein hölzerner Aufbau steht und der obere Teil auf einem Drehkranz beweglich ist.

Die Windmühle ist aber in einer in Pommern (und nicht nur da) ganz seltenen Art gebaut, denn sie besitzt fünf hölzerne Flügel (üblich sind eigentlich vier).

Die letzte Rekonstruktion erfolgte im Jahre 1950. Seit 1983 hat das Denkmal einen privaten Besitzer. Dem fehlt aber offensichtlich das Geld für eine erneute Rekonstruktion, denn die Flügel sind in einem schlechten Zustand.

Bei einem Stadtrundgang sollte man hier unbedingt vorbei schauen. Die Windmühle steht innerhalb der Stadt, etwas zurückgesetzt in einem Grundstück. Wenn man vorbeifährt, muss man etwas aufmerksam sein.

Adresse: ul. Wojska Polskiego in Höhe der Kreuzung mit der Straße ul. Grunwaldzka.

Das Abbild der Windmühle befindet sich auch auf dem Logo der Stadtverwaltung und ist ein besonderes Wahrzeichen von Tczew.

 
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Der Haller-Platz im Stadtzentrum

 

Überreste der historischen Stadtmauern.

 

Dominikaner-Kirche Hl. Stanisław Kostka.

 

Fünfflüglige Holländerwindmühle.

 

 
Diesen Ausflugstipp präsentiert Ihnen:

Stadtverwaltung Tczew

Tor zum Weichselwerder.
 
 
 
 
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Quelle: money.pl