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Ausflugstipp für die Region Pommern

 

Ein Spaziergang durch die Stadt Nowy Dwór Gdański

Start: Nowy Dwór Gdański

Ziel: Nowy Dwór Gdański

Entfernung: 6 km

Zeitdauer: 1-2 Stunden

Wir schlagen vor, einen Spaziergang durch die Stadt Nowy Dwór Gdański an der Straße ul. Drzymały zu beginnen. Dort, am Fluss Tuga gibt es einen Gedenkstein. Unweit davon steht die neogotische Pfarrkirche "Verwandlung des Herrn". Es ist eines der wertvollsten Kunstdenkmäler der Stadt und der Gemeinde Nowy Dwór Gdański und die älteste römisch-katholische Kirche in der Stadt. Sie wurde vom Danziger Architekt Klops entworfen in den Jahren 1848 bis 1851 gebaut. Der Altar mit der Darstellung der Verwandlung des Herrn stammt aus dem Jahre 1872. Das erhaltene Gotteshaus ist ein gutes Beispiel sakraler Architektur in der Żuławy-Region.

Ein weiteres sehenswertes Bauwerk in der Stadt ist der alte Wasserturm. Er wurde in den Jahren 1808-1809 gebaut und ist 30 Meter hoch. Man zählt ihn zu einen der ersten Objekte in Europa, die aus Stahlbeton gebaut wurden. Als Druckspeicher war er lange Zeit ein wesentlicher Bestandteil des städtischen Wasserleitungssystems. Für die Bewohner der Stadt ist es ein ungeschliffener Diamant in der Krone des Weichseldeltas, weil das denkmalgeschützte Objekt vom Einsturz bedroht ist. In der wirtschaftsschwachen Region fehlen die Gelder, um eine Sanierung durchzuführen. Weder die kommunale Selbstverwaltung noch private Investoren sind in der Lage, die Gelder für den Bau aufzubringen. Zum Wasserturm führen die Straßen ul. Drzymały, ul. Reja und ul. Tuwima.

In der Straße ul. Polnej im östlichen Teil der Stadt gibt es noch einen weiteren Wasserturm. Der ist aber erheblich kleiner. Er steht auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs.

Kommen wir zur Brücke am Fluss Tuga, gleich gegenüber der Straße ul. 3. Maja, entdecken wir ein Gebäude, in dem lange Zeit der berühmten Wodka "Stobbes Machandel" hergestellt wurde. Dieses Objekt blieb aus den Fabrikkomplex erhalten, der die Wodka-Herstellung (1776), eine Brauerei (1784) und einen Speicher (1878) enthielt.

Am Ufer des Tuga, gleich neben der Stadtverwaltung an der Straße ul. Wejhera befindet sich ein Denkmal für die gefallenen Polen im Zweiten Weltkrieg. Initiator des Denkmals war Henry Wroński, ein Kriegsveteran aus der Stadt von Nowy Dwór Gdański, der selbst in den Jahren der deutschen und russischen Besetzung in der "Heimatarmee der Jugend" kämpfe.

Beim Stadtrundgang sollte ein Besuch des Museums des Weichseldeltas (Muzeum Żuławski) auf dem Programm stehen. Es befindet sich an der Straße ul. Kopernika 17. In dem denkmalgeschützten Gebäude befand sich früher eine Molkerei. Seit 1994 wird hier eine umfangreiche Sammlung von Gegenständen aus der Żuławy-Region gezeigt. Dieser Landstrich ist geprägt von Einflüssen verschiedener Kulturen.

Gleich neben dem Museum befindet sich ein weiterer interessanter Gebäudekomplex. Im Jahre 1935 begann der Bau eines Zentrums aus Sitz der regionalen nationalsozialistischen Kräfte, Hotel, Klub, Gastronomie und Versammlungssaal mit Bühne. Die Gebäude blieben erhalten. In einem Teil ist heute das städtische Kulturzentrum und im anderen Teil die Landkreisverwaltung untergebracht.

Nur wenige Schritte weiter finden wir ein technisches Denkmal. Die 1936 erbaute Klappbrücke (auch Holländerbrücke genannt) konnte in nur 3 Minuten das Joch öffnen und so Boote passieren lassen. Heute gibt es die Brücke noch, aber der Antriebsmechanismus funktioniert nicht mehr.

Der Spaziergang führt uns weiter zum Bahnhof über die Straßen ul. Sikorskiego, Plac Wolności und ul Dworcowa. Dort verkehrt in der Sommersaison eine Schmalspurbahn, welche von Nowy Dwór Gdański aus Passagiere nach Sztutowo oder Mikoszewo transportiert. Entlang dieser Straßen finden wir Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, welche eine typisch holländische Bauform haben.

 
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Landkreis Nowy Dwór Gdański

Zwischen Weichselwerder und Frischem Haff.
 
 
 
 
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Quelle: money.pl