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Ausflugstipp für die Region Ermland und Masuren

 

Autoreise zu den Sehenswürdigkeiten entlang des Oberland-Kanals

Start: Miłomłyn

Ziel: Miłomłyn

Entfernung: Rundtour, etwa 100 km

Zeitdauer: 6 Stunden

Die beiden westmasurischen Landkreise Ostróda und Iława präsentieren Interessierten eine touristische Route zu Sehenswürdigkeiten entlang des oberländischen Kanals. Auf der knapp 235 km langen Strecke, welche man keinesfalls an einem Tag absolvieren sollte, kann man die Geschichte der Region anhand von Bauwerken kennen lernen. Die Landkreisverwaltung Ostróda stellt Ihnen hier einen Abschnitt dieser Tour vor, welcher auf einer Strecke 100 Kilometer durch den Landkreis Ostróda führt und in Miłomłyn beginnt und endet.

In Miłomłyn gibt es die in den Jahren 1898 bis1901 gebaute neogotische Kirche Hl. Bartholomäus der Apostel. Diese entstand neben einem Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert, welcher an der Nordseite der Kirche noch erhalten ist und mit einem Arkadengang mit dedem Gotteshaus verbunden ist. Der zweite Kirchturm hat im oberen sechseckigen Teil einen Uhr. Im Inneren sollte man auf drei Reliefs achten, welche sich im oberen Teil des spätbarocken Altars befinden (Hl. Abendmahl, Auferstehung und Jesu Grablegung). Wertvoll sind auch die geschnitzte Kanzel vom Anfang des 18, Jahrhunderts und das Taufbecken. Eine Renovierung gab der Kirche den alten Glanz zurück. In Miłomłyn gibt es auch noch Überreste der Stadtbefestigungen aus dem 14. Jahrhundert aus Feldsteinen und roten Ziegeln.

Nun fahren wir auf der Landestraße 7 nach Dziśnity. Den dortigen Palast baute man in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts. Später wurde er zwei Mal umgebaut. Ende des 18. Jahrhunderts entstand westlich des Gutshauses ein einstöckiges Hintergebäude im Jugendstil, welches bei Umbauarbeiten etwa 1920 mit dem Hauptgebäude verbunden wurde. Im Inneren überstanden originale Eingangstüren, Stuckarbeiten, Küchenofen mit dekorativen Kacheln sowie einige Innentüren die Umbauarbeiten.

Weiter geht es nach Szymonowo. Unterwegs kommen wir am Gestüt von Plękity vorbei. Der Palast Szymonowo stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Er hat zwei Etagen und einen viereckigen Turm. Sehenswert ist auch die Dorfkirche von Szymonowo. Diese errichteten die Protestanten Anfang des 19. Jahrhunderts im klassizistischem Stil, welcher bei sakralen Bauten selten zu finden ist.

Es ist ein mehrseitiger, vom Altarraum und Presbyterium aus geschlossener Bau, welcher vollständig aus gotischen Ziegeln und Feldsteinen besteht. Der südliche Teil war einst eine Vorhalle. Im oberen Teil des Turmes wurde ein früheres Fachwerkgeschoss mit einem spitzen Helmdach überbaut, welches mit Schiefer gedeckt ist. Im Turm befinden sich zwei große Glocken.

Von Kirchen im Barockstil unterschiedet sich dieses Gotteshaus nur in architektonischen Detail. Der Innenraum ist barock. Der Hochaltar stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts und ist auf vier Säulen gestützt. Verziert ist er mit dekorativen Pflanzen- und Weinblättern. Beachtung verdienen hier der Altar und die Kanzel, welche aus dem Jahr 1724 stammen sowie der teilweise erhaltene protestantische Beichtstuhl, welcher gegenwärtig in einer seitlichen Kapelle steht. Ein wertvolles Denkmal ist auch das Taufbecken in der Vorhalle der Kirche.

Von Szymonowo aus geht es wieder zurück auf die Landestraße 7, wo wir ein paar Kilometer Richtung Norden fahren und beim Wegweiser Dworek Sople abbiegen. Heute ist das Gutshaus ein Hotel, welches vom einstigen Besitzer Alfred Kahle auf den Fundamenten eines im Winter 1923/24 abgebrannten früheren Gebäudes errichtet wurde. Das Projekt dazu stammt von dem bekannten Architekten Prof. Frick aus Königsberg. Der das Gutshaus umgebende Park entstand im Jahre 1869 nach Plänen von Johann Larass. Bis in die heutige Zeit blieben die Form und der alte Baumbestand erhalten.

Nun fahren wird nach Małdyty. Dort finden wir direkt an der Landesstraße 7 Überreste eines Palastes vor, dessen Wirtschaftsgebäude, das Einfahrtstor und ein Landschaftspark mit wertvollem Baumbestand erhalten sind. Darunter ist ein 150-jähriger Lebensbaum, einer der größten in Polen. Am Rande des Parks steht die etwa 400-jährige Eiche "Klobuk". Die heutige Form des Komplexes stammt aus dem Jahre 1830. Der riesige Komplex, welcher im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, gehörte einst zu den Gütern von August dem Starken. Heute befindet sich darin der Gasthof „Pod Kłobukiem“. In Małdyty sind noch die Anlegestelle für Segelboote am Oberländischen Kanal sehenswert.

Der weitere Weg führt wenige Kilometer auf der Straße 519 in Richtung Zajezierze, wo die Kirche und ein Gutshof interessant sind. Danach verläuft unser Weg über eine kleine Dorfstraße nach Jarnołtowo, wo ein Landgut steht. Weiter geht es über Barty zum sehenswerten Palast Pozorty und weiter nach Drynki (hier steht ein Gutshof).

Nun fährt man zurück zur Straße 519 und folgt dem verlauf ein kurzes Stück, um dann nach rechts Richtung Klonowy Dwór abzubiegen. Hier sehen wir uns einen spätklassizistischen Gutshof aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an. An der Vorderfront besitzt er einen zweistöckigen Vorbau mit niedrigen Säulen.

Über die Dörfer Smolno und Janiki Wielkie erreichen wir Jaśkowo. Die Besitzerfamilie Familie Köhne von Jaski baute in dem schönen und alten Park einen barocken Palast, welcher 1776 umgebaut wurde. Im Jahre 1770 baute man in dem Dorf aus Ziegeln und Feldsteinen eine Kirche im barocken Stil, welche später im Geiste der englischen Neogotik umgestaltet wurde. Der Kirchturm ist eine hölzerne Säulenkonstruktion. Das Innere der Kirche von Jaśkowo ist im barocken Stil. Der Altar, welcher aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt, steht unter Denkmalschutz.

Von der einstigen Kirchenaustattung blieben zwei Messingleuchter, das Altarkreuz und neogotische Mosaikfenster erhalten. Letztere wurden in den Jahren 1865/66 nach einem Hamburger Projekt in der Berliner Werkstatt von Ferdinand Urlich angefertigt. Dargestellt werden die Geburt und die Auferstehung von Christi.

Von Jaśkowo aus fahren wir nach Boreczno, wo eine etwa 1330 gebaute barocke Kirche mit einem Glockenturm vom Ende des 14. Jahrhunderts steht. Im Jahre 1832 erfolgte ein Umbau der Innenausstattung im barocken Stil. Nicht weit davon ist der Ort Karnity, wo es ein sehenswertes kleines Schloss gibt.

Nach einer Kaffeepause im Schloss Karnity fahren wir nach Miłomłyn, dem Ausgangspunkt der Tour  zurück.

 
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Blick auf Miłomłyn. Fotos: Landkreisverwaltung (5)

 

Schleuse der Oberländischen Kanals bei Miłomłyn.

 

St. Bartolomäus-Kirche in Miłomłyn.

 

Zamek Karnity.

 

Waldareal, wo auch die Tabor-Kiefern wachsen.

 

 
Diesen Ausflugstipp präsentiert Ihnen:

Landkreis Ostróda

Wo die Schiffe über die Wiese fahren.
 
 
 
 
Hier finden Sie Karten aus der Region:
 
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Quelle: money.pl